re3data COREF

re3data ist ein international anerkanntes Nachweisinstrument für Forschungsdatenrepositorien, welches derzeit mehr als 2400 Repositorien für Forschungsdaten verzeichnet. Der offen zugängliche Service wurde im Rahmen zweier durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderte Projekte (2012-2016) entwickelt und wird von Forschenden und Diensten weltweit zur Recherche genutzt. Wissenschaftliche Communities, Förderorganisationen, Forschungseinrichtungen und Dienste stützen sich auf die aktuellen und exakten Beschreibungen dort und verweisen dabei auf re3data als eine vertrauenswürdige Quelle.

Wesentliches Ziel des Projekts re3data COREF (Community Driven Open Reference for Research Data Repositories) ist die weitere Professionalisierung von re3data und die Bereitstellung zuverlässiger und individualisierbarer Beschreibungen von Forschungsdaten-Repositorien: re3data wird dabei die Kernbeschreibungen der Repositorien zur Verfügung stellen, die sinnvoll durch die Nutzer referenziert und zitiert werden können und dauerhaft zur Identifikation geeignet sind. Dazu gehört insbesondere die eindeutige Identifizierung für den automatisierten Austausch zwischen Diensten (M2M), welche derzeit noch nicht möglich ist. Hierfür wird die bestehende technische Plattform weiterentwickelt, um die Nachnutzung der Informationen über Forschungsdatenrepositorien auf hohem qualitativem Niveau zu erleichtern. Im Rahmen des Projektes werden insbesondere auch Fördereinrichtungen und Verlage angesprochen, um re3data in ihren jeweiligen Richtlinien zu integrieren und die Verwendung geeigneter, vertrauenswürdiger und den FAIR-Grundsätzen folgenden Repositorien zu fördern.

Das Vorhaben wird aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Projektbeginn: Das Projekt startete offiziell am 1. Januar 2020.

Projektpartner:

  • Helmholtz Open Science Office am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI), Humboldt-Universität zu Berlin
  • DataCite - International Data Citation Initiative e. V.

Weitere Informationen:

Projektwebsite

Ansprechpersonen:

Lea Maria Ferguson, Helmholtz Open Science Office

Heinz Pampel, Helmholtz Open Science Office

Nina Weisweiler, Helmholtz Open Science Office

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