Our Mission:

Enabling Open Science practices in Helmholtz! 

Aktuelles

Englische Übersetzung der aktualisierten Open-Access-Kriterien verfügbar

Die überarbeiteten Kriterien für den Betrieb von Open-Access-Publikationsfonds und die Übernahme von „Open-Access-Publikationsgebühren” (2020) sind nun online auch in englischer Sprache verfügbar. Dies ist eine inoffizielle Übersetzung, die lediglich der Übersichtlichkeit dient; die deutsche Version ist maßgebend.

84. Helmholtz Open Science Newsletter erschienen – ab sofort auch auf Englisch!

Der 84. Helmholtz Open Science Newsletter ist erschienen und ist ab sofort auch in englischer Sprache verfügbar. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Science. Deut. Ausgabe / Eng. Issue

German Reproducibility Network gestartet

Acht Hauptakteure für Open Science in Deutschland haben das German Reproducibility Network gegründet. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist durch die Beteiligung von Helmholtz AI und dem Helmholtz Open Science Office ein zentraler Akteur im fächerübergreifenden Konsortium, dass die Vertrauenswürdigkeit und Transparenz in wissenschaftlicher Forschung fördern möchte. Mehr dazu...

Veranstaltungen

Kick-Off für die Zukunft von DeepGreen

DeepGreen hat sich als innovativer Open-Access-Lieferdienst für deutsche Universitäten und Hochschulen etabliert. Das Helmholtz Open Science Office war als Projektpartner am Aufbau des Dienstes beteiligt. Am 02.03.2021 von 10:00-12:00 Uhr findet das virtuelle Kick-Off des DeepGreen-Pilotbetriebs stat, wo über bisher Erreichtes sowie die Zukunftspläne nach der Projektzeit berichtet werden soll. Mehr...

5. ORCID DE Workshop

ORCID in Publikations- und Informationsinfrastrukturen

Am 02. Juni 2021 findet der fünfte Workshop von ORCID DE diesmal zum Thema „ORCID in Publikations- und Informationsinfrastrukturen" statt. Der ganztägige Workshop wird virtuell mit der Videokonferenz-Software Zoom durchgeführt werden. Mehr...

Open Science in der Helmholtz-Gemeinschaft

[in English]

Der Begriff Open Science bezeichnet einen kulturellen Wandel in der wissenschaftlichen Arbeitsweise und Kommunikation. Computergestütztes Arbeiten und digitale Kommunikation ermöglichen einen effektiveren und offeneren Informationsaustausch innerhalb der Wissenschaft und fördern den Transfer der Ergebnisse in die Gesellschaft. Der offene, durch möglichst wenige finanzielle, technische und rechtliche Hürden behinderte Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, Forschungsdaten und Forschungssoftware erweitert die Transparenz und die Möglichkeiten zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeit, erhöht durch eine verbesserte Informationsversorgung die Leistungsfähigkeit der Wissenschaft und steigert durch die Erleichterung des Wissenstransfers in Wirtschaft und Gesellschaft die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Innovation.

Diese Ziele vor Augen gehörte die Helmholtz-Gemeinschaft im Jahr 2003 zu den Erstunterzeichnern der „Berliner Erklärung über den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“. Die Entscheidung zur Unterzeichnung wurde durch einen Beschluss zur Umsetzung der „Berliner Erklärung“ der Helmholtz-Gemeinschaft im Jahr 2004 bekräftigt.

Seit 2016 bietet eine Open-Access-Richtlinie einen klaren und verlässlichen Handlungsrahmen für die Transformation wissenschaftlicher Ergebnisse hin zu Open Access. Die Richtlinie sieht vor, dass Publikationen in den Naturwissenschaften spätestens nach sechs Monaten und in den Geistes- und Sozialwissenschaften spätestens nach zwölf Monaten kostenfrei zugänglich gemacht werden sollen. Für Mittelempfängerinnen und -empfänger des Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft gilt bereits seit 2013 eine entsprechende Open-Access-Richtlinie.

Im Jahr 2016 verabschiedete die Mitgliederversammlung ein Positionspapier zum Umgang mit Forschungsdaten, das neben der Frage des offenen Zugangs auch Themen wie die Qualifizierung von Datenspezialistinnen und Datenspezialisten und die Bereitstellung von Informationsinfrastrukturen und deren organisatorische und finanzielle Absicherung anspricht. Auch der nachhaltige Umgang mit Forschungssoftware ist ein Anliegen der Helmholtz-Gemeinschaft.

Die Entwicklung von Open Science ist in den Forschungsbereichen der Helmholtz-Gemeinschaft, je nach Disziplin und Publikationskultur, unterschiedlich weit fortgeschritten. Anliegen des Arbeitskreises Open Science ist es, in enger Zusammenarbeit mit dem Helmholtz Open Science Office durch die Entwicklung von Orientierungslinien den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Helmholtz-Gemeinschaft Unterstützung zu bieten (siehe Selbstverständnis des Arbeitskreises Open Science). Die Helmholtz-Gemeinschaft ist bestrebt, den beginnenden Kulturwandel „from closed to open“ aktiv im Sinne der Wissenschaft mitzugestalten.

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