Our Mission:

Enabling Open Science practices in Helmholtz! 

Aktuelles

DFG-Kodex 'Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis'

Helmholtz Open Science Briefing veröffentlicht

Seit dem 01.08.2019 ist der Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gültig. Für viele der im DFG-Kodex enthaltenen Leitlinien sind Open-Science-Aspekte relevant. Das Helmholtz Open Science Office hat hierfür eine Handreichung erstellt. Mehr...

 

56. Helmholtz Open Science Online-Seminar

Factsheet veröffentlicht

Anlässlich der Open-Access-Week organisierte das Helmholtz Open Science Office am 20. Oktober 2020 ein Online-Seminar zum Thema 'Open-Access-Publizieren für Nachwuchswissenschaftler*innen in der Helmholtz-Gemeinschaft' in englischer Sprache. Das zugehörige 2-seitige Factsheet steht nun zum Download bereit. Mehr...

Veranstaltungen

4. ORCID DE Workshop

Organization Identifiers

Am 02.12.2020 von 09.00 Uhr – 15.15 Uhr organisiert das von der DFG seit 2016 geförderte Projekt ORCID DE einen Workshop, um die Chancen und Herausforderungen von Organisations-IDs (Organisation Identifiers) zu diskutieren. Mehr...

Helmholtz Open Science Forum

Indikatoren für Open Science

Am 20.01.2021 von 10.00 Uhr – 14.00 Uhr lädt das Helmholtz Open Science Office alle interessierten Mitarbeitenden der Helmholtz-Gemeinschaft zu einem virtuellen Helmholtz Open Science Forum unter dem Motto “Indikatoren für Open Science” ein. Mehr...

RDA Deutschland Tagung 2021

Save the Date

Die RDA Deutschland Tagung 2021 wird Covid-19 bedingt nächstes Jahr als reines online Event vom 22. bis 26. Februar 2021 statt finden. Details werden nach und nach auf der Veranstaltungswebsite publik gemacht werden. Mehr... 

Open Science in der Helmholtz-Gemeinschaft

[in English]

Der Begriff Open Science bezeichnet einen kulturellen Wandel in der wissenschaftlichen Arbeitsweise und Kommunikation. Computergestütztes Arbeiten und digitale Kommunikation ermöglichen einen effektiveren und offeneren Informationsaustausch innerhalb der Wissenschaft und fördern den Transfer der Ergebnisse in die Gesellschaft. Der offene, durch möglichst wenige finanzielle, technische und rechtliche Hürden behinderte Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, Forschungsdaten und Forschungssoftware erweitert die Transparenz und die Möglichkeiten zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeit, erhöht durch eine verbesserte Informationsversorgung die Leistungsfähigkeit der Wissenschaft und steigert durch die Erleichterung des Wissenstransfers in Wirtschaft und Gesellschaft die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Innovation.

Diese Ziele vor Augen gehörte die Helmholtz-Gemeinschaft im Jahr 2003 zu den Erstunterzeichnern der „Berliner Erklärung über den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“. Die Entscheidung zur Unterzeichnung wurde durch einen Beschluss zur Umsetzung der „Berliner Erklärung“ der Helmholtz-Gemeinschaft im Jahr 2004 bekräftigt.

Seit 2016 bietet eine Open-Access-Richtlinie einen klaren und verlässlichen Handlungsrahmen für die Transformation wissenschaftlicher Ergebnisse hin zu Open Access. Die Richtlinie sieht vor, dass Publikationen in den Naturwissenschaften spätestens nach sechs Monaten und in den Geistes- und Sozialwissenschaften spätestens nach zwölf Monaten kostenfrei zugänglich gemacht werden sollen. Für Mittelempfängerinnen und -empfänger des Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft gilt bereits seit 2013 eine entsprechende Open-Access-Richtlinie.

Im Jahr 2016 verabschiedete die Mitgliederversammlung ein Positionspapier zum Umgang mit Forschungsdaten, das neben der Frage des offenen Zugangs auch Themen wie die Qualifizierung von Datenspezialistinnen und Datenspezialisten und die Bereitstellung von Informationsinfrastrukturen und deren organisatorische und finanzielle Absicherung anspricht. Auch der nachhaltige Umgang mit Forschungssoftware ist ein Anliegen der Helmholtz-Gemeinschaft.

Die Entwicklung von Open Science ist in den Forschungsbereichen der Helmholtz-Gemeinschaft, je nach Disziplin und Publikationskultur, unterschiedlich weit fortgeschritten. Anliegen des Arbeitskreises Open Science ist es, in enger Zusammenarbeit mit dem Helmholtz Open Science Office durch die Entwicklung von Orientierungslinien den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Helmholtz-Gemeinschaft Unterstützung zu bieten (siehe Selbstverständnis des Arbeitskreises Open Science). Die Helmholtz-Gemeinschaft ist bestrebt, den beginnenden Kulturwandel „from closed to open“ aktiv im Sinne der Wissenschaft mitzugestalten.

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