Open Research Software

Offene Forschungssoftware ist zentral für transparente und nachvollziehbare Wissenschaft: Nur wenn neben Forschungsdaten auch der Programmcode frei zugänglich ist, können Ergebnisse überprüft, reproduziert und nachgenutzt werden.

Research Software bei Helmholtz

Offene Forschungssoftware fördert nachhaltige wissenschaftliche Zusammenarbeit und Innovation. An den Helmholtz-Zentren gibt es seit vielen Jahren umfassende Initiativen zum Thema Research Software. Diese werden durch die Arbeit des Helmholtz Open Science Office, des Arbeitskreis Open Science sowie weiteren Akteur:innen wie den Helmholtz Information & Data Science Plattformen, insbesondere Helmholtz Federated IT Services (HIFIS), und dem Joint Lab HIRSE des Forschungsbereichs Information vorangetrieben.

Publikationen und Veranstaltungen

2017 wurde ein Positionspapier sowie Empfehlungen zur Implementierung von Leit- und Richtlinien zum Umgang mit wissenschaftlicher Software an den Helmholtz-Zentren veröffentlicht. Dies mündete 2019 in eine Muster-Richtlinie für den nachhaltigen Umgang mit Forschungssoftware an den Helmholtz-Zentren. 2020 folgte eine Checkliste zur Unterstützung der Helmholtz-Zentren bei der Implementierung der Richtlinien. Seit 2022 gilt die Helmholtz Open Science Policy, welche von den vorangehenden Dokumenten ergänzt wird und das Bekenntnis zu Open Research Software vertieft und stärkt. 

Seit 2021 bietet das Helmholtz Open Science Office in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Open Science regelmäßig Forumsveranstaltungen zum Thema Research Software an. Diese Veranstaltungen beleuchten aktuelle Entwicklungen, stellen Best Practices vor und fördern den Austausch zu nachhaltiger Softwareentwicklung, Qualitätssicherung und Offenheit in der Forschung; sie richten sich an Forschende, Softwareentwickelnde sowie Infrastrukturakteur:innen.