Open Science Monitoring

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist eine treibende Kraft für Open Science in Deutschland. Gemeinsam mit den zuständigen Arbeitsgruppen beobachtet das Helmholtz Open Science Office eine Reihe von Open-Science-Indikatoren.

Open-Access-Publikationen

  • 86,5 %

    Die Open-Access-Quote der Helmholtz-Gemeinschaft für das Veröffentlichungsjahr 2024

  • Dieser Stand basiert auf der letzten im April 2026 durchgeführten Erhebung, die das Berichtsjahr 2025 abdeckt und Gold-, Green- sowie Diamond-Open-Access-Veröffentlichungen umfasst. Die Verzögerung von 12 Monaten berücksichtigt die üblichen Veröffentlichungssperrfristen im Zusammenhang mit dem „Green Open Access“-Modell. Die Gesamt-Open-Access-Quote wird auf der Grundlage der von den einzelnen Helmholtz-Zentren bereitgestellten jährlichen Publikationslisten berechnet.

Forschungsdaten- und Forschungssoftware–Publikationen

Die Helmholtz-Gemeinschaft entwickelt derzeit mehrdimensionale Qualitätsindikatoren für Forschungsdaten- und Forschungssoftwarepublikationen, um die Qualität, Wiederverwendbarkeit und Sichtbarkeit von Forschungsdaten und -software systematisch zu bewerten und zu fördern. Ab dem Veröffentlichungsjahr 2028 werden diese Indikatoren ebenfalls auf dieser Webseite veröffentlicht.

Institutionelle Forschungsdaten- und Forschungssoftware-Policies

Die Helmholtz-Open-Science-Policy ist das zentrale Leitdokument für Open Science in der Helmholtz-Gemeinschaft. Auf dieser Grundlage werden die Helmholtz-Zentren dazu ermutigt, maßgeschneiderte institutionelle Richtlinien für den Umgang mit Forschungsdaten und Forschungssoftware zu entwickeln.

Forschungsdatenrepositorien

  • 91

    Anzahl der aktiven Forschungsdateninfrastrukturen, die von der Helmholtz-Gemeinschaft betrieben werden oder an denen sie beteiligt ist (Stand Mai 2026)

  • Diese Zahl basiert auf der vom Helmholtz Open Science Office geführten jährlichen Bestandsaufnahme und umfasst aktive Forschungsdateninfrastrukturen, die von der Helmholtz-Gemeinschaft betrieben werden oder an denen sie beteiligt ist und die mit re3data verknüpft sind.

Beteiligung an NFDI

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist eine zentrale Triebkraft der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Helmholtz-Zentren sind an 21 der 26 NFDI-Konsortien beteiligt und spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung konsortialübergreifender Dienste wie IAM4NFDI, PID4NFDI und nfdi.software. Alle Zentren sind zudem Mitglieder des NFDI-Vereins. Das Helmholtz Open Science Office führt eine Übersicht über das Engagement der Helmholtz-Gemeinschaft in der NFDI.

Beteiligung an EOSC

Die Helmholtz-Zentren sind wichtige Akteure in der European Open Science Cloud (EOSC). Seit 2018 sind sie an 23 der 49 laufenden und abgeschlossenen EOSC-Projekte beteiligt. Zudem werden Zentren in 8 der 13 zukünftigen Projekte vertreten sein, die 2026 anlaufen. Darüber hinaus sind acht Zentren als Mitglied oder Beobachter in der EOSC Association aktiv, und Vertreter:innen der Helmholtz-Gemeinschaft waren in jeder EOSC Task Force der Laufzeit 2024-2026 aktiv. Das Helmholtz Open Science Office führt gemeinsam mit dem Helmholtz Büro Brüssel eine Übersicht über das Engagement der Helmholtz-Gemeinschaft in EOSC.

CoARA und DORA

Internationale Initiativen zur Reform der Forschungsbewertung sind wichtige Triebkräfte für den Übergang zu Open Science. Derzeit sind fünf Helmholtz-Zentren Unterzeichnerinnen der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA), während das Max-Delbrück-Zentrum und das Helmholtz Open Science Office Mitglieder der Coalition for Advancing Research Assessment (CoARA) sind. Das Helmholtz Open Science Office bietet einen Überblick über das Engagement der Helmholtz-Gemeinschaft bei DORA/CoARA.