115. Helmholtz Open Science Newsletter
Ausgabe vom 08. Juli 2026
Liebe Open-Science-Interessierte,
dies ist die aktuelle Ausgabe des Helmholtz Open Science Newsletter des Helmholtz Open Science Office. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Science.
Leiten Sie den Newsletter gerne weiter.
- 1. Sechs europäische Organisationen veröffentlichen Joint Statement zu Open Science
- 2. Projektabschluss Transform2Open
- 3. Offene Wissenschaft als Spiel – OApoly
- 4. Data Descriptor zu OA-Dashboard-Collection erschienen
- 5. 2026 Conference of the Barcelona Declaration on Open Research Information
- 6. Förderung von Exzellenz durch eine verbesserte Forschungsbewertung
- 7. FZ Jülich Team gewinnt die Metascience Novelty Indicators Challenge
- 8. Neue NWO Awards: vier Preise für Wissenschaft mit Wirkung
- 9. EU Kommission setzt mit Open Source Strategy Impuls zur digitalen Souveränität Europas
- Save the Dates
- Literaturempfehlungen
- Impressum & Lizenz
- Auf dem Laufenden bleiben
1. Sechs europäische Organisationen veröffentlichen Joint Statement zu Open Science
Das „Joint Statement on Open Science: Open Science as a pillar for strengthening the European Research Area“ wurde 2026 von sechs bedeutenden europäischen Organisationen – ALLEA, EIFL, IFLA, LIBER, OPERAS und SPARC Europe – veröffentlicht. Vor dem Hintergrund der Konsultation zum Gesetz über den Europäischen Forschungsraum (ERA-Gesetz) gibt es einen Überblick über den aktuellen Stand von Open Science (OS).
Zwar wurden durch die UNESCO-Empfehlung zu Open Science (2021), die Schlussfolgerungen des Europäischen Rates (2022 und 2023) sowie nationale OS-Policies bedeutende politische Fortschritte erzielt, doch bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen. Finanzielle, sprachliche und geografische Ungleichheiten schränken nach wie vor die gleichberechtigte Teilhabe am und den Zugang zu Open Science ein. Die gemeinsame Erklärung skizziert, welche wesentlichen Hindernisse hier einen koordinierten Ansatz erfordern.
Das wie im „Competitiveness Compass for the EU“ angekündigte ERA-Gesetz bietet eine wichtige Gelegenheit, den Fortschritt durch gezielte gesetzgeberische Maßnahmen zu beschleunigen. Die Europäische Kommission plant die Verabschiedung noch für das Jahr 2026. Das Gesetz zielt unter anderem darauf ab, die Bedingungen für Forschende durch bessere Karrierewege, Mobilität sowie gezielte OS-Maßnahmen zu verbessern. Das übergeordnete Ziel besteht darin, den Europäischen Forschungsraum stärker auf exzellentes Wissen, Marktinnovationen und gesellschaftliche Lösungen auszurichten. Gesetzgebung allein wird dabei jedoch nicht ausreichen: Die Verwirklichung von Open Science erfordert die Mobilisierung eines vielfältigen Ökosystems aus politischen Abstimmungen, Anreizen, Infrastrukturen und gemeinschaftsgetragenen Initiativen.
2. Projektabschluss Transform2Open
Das DFG-geförderte Projekt Transform2Open erarbeitete von Anfang 2023 bis Mitte 2026 Strategien und Maßnahmen zur Gestaltung der Open-Access-Transformation, insbesondere an deutschen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Transform2Open war ein gemeinsames DFG-gefördertes Projekt der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich, der Universitätsbibliothek der Universität Potsdam und des Helmholtz Open Science Office. Ein starker Fokus lag auf dem institutionellen Kostenmonitoring für das wissenschaftliche Publizieren, der organisatorischen Zusammenführung von Bibliotheksetats und anderen Finanzmitteln, der Entwicklung eines Kriterienkatalogs als Verhandlungsinstrument für transformative Zeitschriftenverträge, der Prozessoptimierung von Open-Access-Workflows in Bibliotheken, der Schaffung finanzieller Transparenz in der Open Access-Transformation und der Erstellung von Kompetenzprofilen in wissenschaftlichen Bibliotheken. Während der Projektlaufzeit fanden diverse Workshops, Präsentationen sowie zahlreiche Interviews mit Expert:innen der Open-Access-Community statt. Bis zu seinem Abschluss Mitte 2026 hat das Projekt Transform2Open eine robuste Grundlage für die Kriterien, Kompetenzen und Prozesse der Open-Access-Transformation geschaffen; ein Rückblicksartikel fasst dies zusammen. Durch eine umfassende Dokumentation wird die zukünftige Anwendung der Projektergebnisse ermöglicht: Die Ergebnisse wurden durch Schulungen und Informationsveranstaltungen verbreitet, um die Nutzung in der Community zu fördern. Über persistent verfügbar gemachte Ressourcen, Handreichungen, Publikationen und Vorträge des Projekts werden die Erkenntnisse langfristig zugänglich gemacht und können durch die Community nachgenutzt werden (s. Website und Zenodo). Weitere Informationen: https://www.transform2open.de
3. Offene Wissenschaft als Spiel – OApoly
Wissenschaftliches Publizieren hat sich seit und mit der Digitalisierung und Open Access verändert und diversifiziert. Eine Vielfalt an Begriffen, Konzepten, Publikationswegen und -angeboten sowie komplexe Zusammenhänge mit wissenschaftlicher Reputation und Forschungsbewertung machen es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Einen interaktiven Zugang zu dieser Welt bietet das Spiel „OApoly“. Das „Spiel rund um offene Wissenschaft“ macht die aktuellen, vielfältigen Wege des Publizierens spielerisch und niedrigschwellig verständlich. Das Spiel ist als Mitmachaktion zum Beispiel für öffentliche Veranstaltungen geplant und wurde so konzipiert, dass es sowohl einem fachfremden Publikum als auch einem akademischen Publikum – wie Wissenschaftler:innen, Student:innen oder Beschäftigten aus Bibliotheken – neue Erkenntnisse zu Publizieren und Open Access bieten kann. Das Spiel wurde von Angehörigen der Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickelt und bereits auf verschiedenen Veranstaltungen und Tagungen in diesem und letzten Jahr vorgestellt und testgespielt. Nun wurde OApoly veröffentlicht – zur freien Nachnutzung und zum Nachspielen für alle. Die veröffentlichte Version verwendet allgemeine einrichtungsunabhängige Begriffe, sodass das Spiel für vielfältige Einrichtungen und Spielszenarien einsetzbar ist. Eine nächste Möglichkeit für eine Runde OApoly bietet sich auf den diesjährigen Open-Access-Tagen vom 28. bis 30. September in Linz.
OApoly steht im Bereich von Wissenschaftsspielen nicht alleine da. So wurden in den letzten Jahren verschiedene Spiele, die Themen aus der Wissenschaft aufgreifen, entwickelt und veröffentlicht: Das Spiel „Publish or Perish“ führt humorvoll und parodierend in die chaotische und von Gegensätzen geprägte Welt des wissenschaftlichen Publizierens und eine fehlerhafte Reputations- und Konkurrenzlogik ein. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das Spiel „The Publishing Trap“, bei dem die Spieler:innen in die Rollen von Forscher:innen schlüpfen und so die Welt der Wissenschaftskommunikation und des Publizierens mit all ihren Fallstricken kennenlernen. Eine verwandte Problematik thematisiert das Spiel „Digital Footprint – Choose Your Own Adventure“, das Forscher:innen für Science Tracking sensibilisieren will, indem es die komplexe Problematik des digitalen Fußabdrucks und seiner Folgen in der Wissenschaft anhand typischer Abläufe im Forschungsalltag von Nachwuchswissenschaftler:innen aufzeigt.
4. Data Descriptor zu OA-Dashboard-Collection erschienen
Im Rahmen des DFG-geförderten Projekts OA Datenpraxis, an dem das OS Office beteiligt ist, ist eine umfassende Sammlung an Open-Access-Dashboards entstanden. Zu dieser Sammlung ist jetzt ein Data Descriptor bei Scientific Data erschienen. Dort wird die Erhebungspraxis und die Entwicklung des Metadatenschemas ausführlich beschrieben und der Datensatz zugänglich gemacht. Die kontinuierlich wachsende Sammlung (mit mittlerweile 70 Dashboards) ist auch auf der Projektwebsite zugänglich. Dort besteht auch die Möglichkeit zu Ergänzungen durch die Community.
5. 2026 Conference of the Barcelona Declaration on Open Research Information
Wir freuen uns, die diesjährige Konferenz der Barcelona-Erklärung zu offenen Forschungsinformationen (Barcelona Declaration on Open Research Information) anzukündigen, die von der Barcelona Declaration gemeinsam mit der Leibniz-Gemeinschaft und dem Helmholtz Open Science Office organisiert wird und vom 24. bis 25. November 2026 in Berlin sowie online stattfindet. Unter dem Motto „Aligning policy and practical implementation“ wird die Konferenz die internationale Community aus Unterzeichnern, Unterstützern, politischen Entscheidungsträgern und anderen Interessengruppen zusammenbringen. Die Konferenz schafft einen Raum, um offene Forschungsinformationen über institutionelle Kontexte hinweg voranzubringen und zu erörtern, wie Policy und die Umsetzung in der Praxis in Einklang gebracht werden können.
Wir freuen uns außerdem, den Call for Proposals zu eröffnen: Wir laden zu Einreichungen von Vorträgen und Postern ein, in denen Erfahrungen, gewonnene Erkenntnisse und Reflexionen sowohl über Erfolge als auch über Rückschläge im Zusammenhang mit der Einführung und Nutzung offener Forschungsinformationen in verschiedenen institutionellen, nationalen, regionalen und internationalen Kontexten geteilt werden. Wir begrüßen insbesondere Einreichungen, die sich mit dem Zusammenspiel von Policy und Praxis befassen und aufzeigen, wie sich diese gegenseitig stärken können, um den Wandel zu offenen Forschungsinformationen voranzutreiben. Beiträge können in Form von Lightning Talks, längeren Vorträgen sowie Postern eingereicht werden. Die Einreichungsfrist endet am 1. September 2026. Weitere Informationen sowie das Einreichungsformular sind im vollständigen Call for Proposals zu finden.
6. Förderung von Exzellenz durch eine verbesserte Forschungsbewertung
Exzellenz in der Forschung ist ein zentraler Grundsatz in der deutschen Forschungslandschaft, der Förderentscheidungen, Einstellungs- und Beförderungsverfahren sowie institutionelle Strategien bestimmt. Gleichzeitig bleibt der Begriff der Exzellenz schwer fassbar. In einem kürzlich abgehaltenen Workshop diskutierte das German National Chapter der Coalition for Advancing Research Assessment (CoARA) den Zusammenhang zwischen Reformen der Forschungsbewertung und Exzellenz in der Forschung. Der daraus resultierende Bericht beschreibt Exzellenz als ein systemisches Merkmal, das durch das Zusammenspiel von qualifiziertem Personal, unterstützenden Organisationsstrukturen und geeigneten Rahmenbedingungen gefördert wird. Aus Sicht des German National Chapter fördern Initiativen wie CoARA Exzellenz durch qualitativ bessere, kontextsensitive und umfassendere Ansätze. Der Workshop-Bericht hebt mehrere wesentliche Wege hervor, auf denen diese Reformen zur Stärkung der Forschungsexzellenz beitragen. Lesen Sie den vollständigen Workshop-Bericht auf Englisch oder Deutsch.
7. FZ Jülich Team gewinnt die Metascience Novelty Indicators Challenge
Ein Forschungsteam des Forschungszentrums Jülich hat die internationale Metascience Novelty Indicators Challenge gewonnen. Das Team des Instituts für Systemanalyse (ICE-2) überzeugte die weltweite Metascience-Community mit einem innovativen Ansatz zur Bewertung der Neuartigkeit wissenschaftlicher Publikationen. Abseits traditioneller Zitationszahlen analysiert ihr KI-gestütztes System den tatsächlichen Inhalt einer Studie und setzt diesen in Bezug zum Wissensstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung, um einen transparent begründeten Neuartigkeitsscore zu ermitteln.
Dieser Ansatz steht im Einklang mit der übergeordneten Mission von Helmholtz, die Forschungsbewertung im Sinne von Open-Science-Prinzipien neu zu gestalten. Um eine offene Forschungskultur zu stärken, wurden die Helmholtz-Qualitätsindikatoren für Software und Datenprodukte disziplinübergreifend entwickelt. Diese Indikatoren wurden gezielt konzipiert, um Anreize für die Qualität, Nachnutzbarkeit und Sichtbarkeit dieser vielfältigen Forschungsoutputs zu setzen und sie schrittweise in das institutionelle Berichtswesen zu integrieren. Erfolge wie dieser Wettbewerbsgewinn zeigen, wie sich die wissenschaftliche Gemeinschaft in Richtung einer offeneren und transparenteren Wissenschaftskultur bewegen kann. Herzlichen Glückwunsch an das Team, das die Zukunft der offenen Forschung aktiv vorantreibt!
8. Neue NWO Awards: vier Preise für Wissenschaft mit Wirkung
Die Niederländische Organisation für wissenschaftliche Forschung (NWO) hat ihre Wissenschaftspreise neu aufgestellt und unter einem gemeinsamen Dach gebündelt: die NWO Awards. Damit rückt die NWO Forschende und Initiativen in den Mittelpunkt, die sich über die reine Forschung hinaus für gesellschaftliche Wirkung, eine gesunde Forschungskultur, Zusammenarbeit und Open Science einsetzen. Die Einzelpreise sind der Agora Award for Collaboration, der Arete Award for a Healthy Research Culture und der Atlas Award for Societal Impact. Hinzu kommt als vierter Preis der bereits bestehende Leo Waaijers Open Science Award (2024 von der Vereinigung der 13 niederländischen Universitätsbibliotheken und der Königlichen Bibliothek der Niederlande (UKB) ins Leben gerufen), der ab 2026 von der NWO und der UKB gemeinsam vergeben und nun in dieses Bündel aufgenommen wird. Für jeden Preis sind 50.000 € ausgeschrieben.
Die vorherigen Gewinner:innen des Open-Science-Preises sind Anna van ‘t Veer (2024) und Chris Hartgerink (2025). Während für die anderen drei Preise noch bis zum 10. September Nominierungen eingereicht werden können, ist die Nominierungsfrist für den diesjährigen Open-Science-Preis bereits abgelaufen. Die Gewinner:innen werden am 14. Oktober 2026 beim Open Science Festival in Delft bekanntgegeben.
9. EU Kommission setzt mit Open Source Strategy Impuls zur digitalen Souveränität Europas
Moderne Wissenschaft ist essenziell auf Software angewiesen, um immer größere Mengen an Forschungsdaten zu verarbeiten. Mit steigender Komplexität und dem zunehmenden Einsatz von KI gewinnen Fragen der digitalen Souveränität – wie der Schutz vor Vendor Lock-in sowie die Sicherung von Transparenz und Reproduzierbarkeit – massiv an Dringlichkeit. Vor diesem Hintergrund setzt die EU Open Source Strategy der Europäischen Kommission, die Teil ihres größeren Gesetzespakets für digitale Souveränität („Tech Sovereignty Package“) ist, wichtige Impulse. Die Strategie bündelt ihre Maßnahmen in vier zentralen Kernbereichen:
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Digitale Autonomie & Ökosysteme: Förderung von Open-Source-Alternativen zu proprietären Lösungen sowie die gezielte Unterstützung von EU-Start-Ups durch Schulungen, rechtliche Beratung und Accelerator-Programme.
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Sicherheit & Resilienz: Investitionen in die Qualifizierung von Fachkräften sowie der Aufbau von Instrumenten zur Wartung offener Software und zur Kartierung kritischer Abhängigkeiten.
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Moderne Verwaltung: Verankerung von Offenheit und „Sovereignty-by-Design“ in Behörden, die Stärkung von Open-Source-Programmbüros (OSPOs) sowie faire Beschaffungsrichtlinien für offene Standards.
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Internationale Normung: Globale Förderung von Open-Source-Lösungen aus der EU (z. B. im Bereich KI und digitale Identität) und eine stärkere Einbindung der Communities in Standardisierungsprozesse.
Zur rechtlichen Einordnung ist wichtig festzuhalten: Die Strategie ist ein Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission. Sie ist keine EU-Verordnung, keine Richtlinie und kein unmittelbar geltendes Recht; sie begründet somit keine neuen rechtlichen Verpflichtungen für Mitgliedstaaten, Unternehmen oder die Wissenschaft. Während die Community lobt, dass Brüssel damit erstmals einen umfassenden Rahmen schafft und den Wert von Open Source für Europas Innovationskraft anerkennt, greift genau hier die Kritik: Ohne gesetzliche Verpflichtung bleibt es den Mitgliedstaaten überlassen, wie stark sie Open Source tatsächlich fördern. Eine detaillierte kritische Einordnung der Ambitionen und der praktischen Umsetzung der neuen Pläne bietet der aktuelle Artikel von netzpolitik.org.
Literaturempfehlungen
Brodeur, A., Mikola, D., Cook, N. et al. Reproducibility and robustness of economics and political science research. Nature 652, 151–156 (2026). https://doi.org/10.1038/s41586-026-10251-x
Czerniak, A., Fischer, B. K., Genderjahn, S., Schrader, A., Vierkant, P., Hagemann-Wilholt, S., & Ziedorn, F. (2026). Persistente Identifikatoren in der deutschen Forschungsinfrastruktur: Bericht zu einer qualitativen Erhebung unter PID-Registrierungsagenturen, Aggregatoren, Zitationsdatenbanken und Infrastrukturinitiativen (1.0). Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.20308904
Di Cosmo, R., Granger, S., Hinsen, K., Jullien, N., Le Berre, D., Louvet, V., Maumet, C., Maurice, C., Monat, R., & Rougier, N. P. (2026). CODE beyond FAIR: a roadmap for reusable research software. Scientific Data, 13(1), 514. https://doi.org/10.1038/s41597-026-06705-6
Dörner, S. (2026). Open access licences and open metadata in transformative agreements. Front Matter. https://doi.org/10.59350/nv30b-3yg69
Gibson, J., & Thaney, K. (2026). Who Will Keep Research Data Infrastructure Open and Running? Issues in Science and Technology 42(3), 32–37. https://doi.org/10.58875/GZJH2422
Jonge, H. de, & Rieck, K. (2026). Lost in transition. Quantifying the funding metadata gap in Crossref. MetaArXiv. https://osf.io/preprints/metaarxiv/3zm5r_v1/
Proske, U., Hillier, J., Gaillard, S., Blume, T., Queiroz Alves, E., Buiter, S., Carslaw, K. S., Elverfeldt, K. von, Emmerik, T. H. M. van, Ervens, B., Hut, R., Illingworth, S., Klotz, D., & Pyschik, J. (2026). Editorial: Introducing a new article type: limitations, errors, surprises, shortcomings and opportunities for new science (LESSONS). EGUsphere. https://doi.org/10.5194/egusphere-2026-987
Rushforth, A., Gogadze, N., Skhirtladze, T., & Pölönen, J. (2026). Advancing open science through research assessment reform? Content analysis of CoARA action plans. Scientometrics. https://doi.org/10.1007/s11192-026-05650-w
Schneider, J., & Pampel, H. (2026). Mapping the landscape of Open Access dashboards – a dataset for research and infrastructure development. Scientific Data, 13(1), 677. https://doi.org/10.1038/s41597-026-07217-z