113. Helmholtz Open Science Newsletter
Ausgabe vom 25. Februar 2026
Liebe Open-Science-Interessierte,
dies ist die aktuelle Ausgabe des Helmholtz Open Science Newsletter des Helmholtz Open Science Office. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Science.
Leiten Sie den Newsletter gerne weiter.
- In eigener Sache
- 1. Forschungsbewertung: CoARA-Aktionspläne
- 2. Forschungssoftware im Blick: Qualitätsindikatoren und Community-Umfrage
- 3. Rückblick: Love Data Week 2026
- 4. Rückblick auf das 3. Forum Helmholtz Research Data Commons
- 5. Entwurf eines Forschungsdatengesetzes soll öffentliche Daten in Deutschland zugänglich machen
- 6. Souveränität durch Offenheit: Neue Impulse aus Brüssel
- 7. Rückblick auf das Online-Seminar „Open Research Information in Action“
- 8. Open Science Monitoring Initiative: Neuer Lenkungsausschuss
- 9. Projekt OASA untersucht Herausforderungen und Szenarien der Open-Access-Transformation
- 10. Neue Lernmaterialien aus OA Datenpraxis
- 11. Open Journal Systems: Deutschland-Konsortium gestartet
- 12. COAR veröffentlicht Hilfsangebot „Dealing With Bots“
- Save the Dates
- Literaturempfehlungen
- Impressum & Lizenz
- Auf dem Laufenden bleiben
In eigener Sache
Ab dieser Ausgabe erstellen und versenden wir unseren Newsletter selbst und nicht mehr über den Drittanbieter Brevo. Die Kontaktinformationen der Abonnent:innen werden über eine DFN-Mailingliste betreut.
1. Forschungsbewertung: CoARA-Aktionspläne
Die Koalition zur Förderung der Forschungsbewertung (CoARA) ist eine internationale Initiative von Organisationen, die sich für die Reform der Forschungsbewertung einsetzt und verantwortungsvolle Bewertungspraktiken fördert. In diesem Zuge erstellen die Mitgliedseinrichtungen CoARA-Aktionspläne, welche zeigen, wie Organisationen Reformen praktisch umsetzen: sie machen Vorhaben transparent, fördern Verantwortung und fördern den Austausch innerhalb der Organisation.
Eine neue Studie wirft einen Blick auf 248 CoARA-Aktionspläne: Open Science ist darin vor allem als Leitwert verankert, während konkrete Maßnahmen – mit Ausnahme von Open Access – noch in unterschiedlichen Entwicklungsstadien stehen. Für zukünftige Aktionspläne unterstreicht die Studie die Bedeutung einer klaren Operationalisierung: neben der Beschreibung von Wechselwirkungen und strategischen Zielen wird entscheidend sein, konkrete Kriterien, Maßnahmen und Anreizstrukturen zu formulieren, mit denen Open Science in der Forschungsbewertung tatsächlich umgesetzt und sichtbar gemacht wird.
Im Februar 2025 unterzeichnete das Helmholtz Open Science Office (OS Office) die Vereinbarung zur Reform der Forschungsbewertung (ARRA) und trat CoARA bei. Das OS Office hat nun einen eigenen CoARA-Aktionsplan veröffentlicht, der einen Überblick über die Wechselwirkungen zwischen Open Science und Reformen der Forschungsbewertung gibt, gefolgt von einer Beschreibung des Status quo und der geplanten Aktivitäten für 2026-2030 auf der Grundlage der zehn ARRA-Verpflichtungen.
2. Forschungssoftware im Blick: Qualitätsindikatoren und Community-Umfrage
Die Helmholtz-Gemeinschaft arbeitet daran, Qualitätsindikatoren zu entwickeln, um die Anerkennung von Forschungsdaten- und Softwarepublikationen als wissenschaftlichen Beitrag stärker hervorzuheben. In diesem Zuge koordinert das Helmholtz Open Science Office die Task Group „Helmholtz-Qualitätsindikatoren für Daten und Softwareprodukte“, die vom Arbeitskreis Open Science eingesetzt wird und aus Expert:innen aller Zentren besteht.
Ein wichtiger Schritt in diesem Zusammenhang ist die kürzlich erschienene Publikation „Research software as a new key performance indicator for evaluation in the Helmholtz Association“. Sie zeigt, wie Forschungssoftware als eigenständiger Qualitätsindikator genutzt werden kann – eine Grundlage, um Open-Science-Praktiken innerhalb der Gemeinschaft sichtbar zu machen. Gleichzeitig liefert dieser Ansatz wertvolle Impulse für nationale und internationale Initiativen zur Forschungsbewertung wie CoARA.
Passend dazu läuft derzeit eine internationale Umfrage, um die Bedürfnisse von Research Software Engineers (RSEs) besser zu verstehen. In Deutschland wurde die Umfrage von de-RSE und FutuRSI angepasst, um die spezifischen Bedürfnisse der Community abzubilden. Die Ergebnisse sollen nationale Verbände, Förderorganisationen und politische Entscheidungsträger:innen dabei unterstützen, die RSE-Community gezielt zu stärken.
3. Rückblick: Love Data Week 2026
Unter dem Motto „Where’s the Data?“ rückte die internationale Love Data Week vom 09. bis 13. Februar Forschungsdatenmanagement (FDM) weltweit in den Fokus. Ziel der Aktionswoche war es, die Aufmerksamkeit für FDM zu steigern und Forschungsdaten als gleichwertiges wissenschaftliches Ergebnis neben klassischen Textpublikationen zu betonen. Zahlreiche universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen, wie Helmholtz-Zentren und NFDI-Konsortien, beteiligten sich mit einem breit gefächerten Programm, um diese Vision voranzutreiben.
Inhaltlich spannten die Veranstaltungen einen Bogen von strategischen Debatten zur Forschungsbewertung (SaxFDM Digital Kitchen mit einem Beitrag aus dem Helmholtz Open Science Office zum Thema Forschungsbewertung) bis hin zur Überwindung konkreter Hürden bei der Datennachnutzung (organisiert von Helmholtz Metadata Collaboration (HMC), FAIRmat und DAPHNE4NFDI). Im Fokus der PID4NFDI Open Hour stand die Auffindbarkeit von Forschungsinstrumenten mittels Persistenter Identifikatoren (PIDs), beim HMC FAIR Friday hingegen die interoperable Metadatenerfassung in elektronischen Laborbüchern (ELNs). Darüber hinaus unterstrichen fachspezifische Highlights wie die Orchestrierung von Katalysedaten durch NFDI4Cat das immense Potenzial strukturierter Daten für die wissenschaftliche Gemeinschaft.
4. Rückblick auf das 3. Forum Helmholtz Research Data Commons
Am 3. Februar fand das dritte Forum Helmholtz Research Data Commons zum Thema „Sample Handling and Tracking – Good and FAIR Data Practices in Action“ statt. In dem Helmholtz-internen Forumsformat, das gemeinsam von der Helmholtz Metadata Collaboration (HMC) und dem Helmholtz Open Science Office ausgerichtet wird, ging es dieses Mal um gute Praxis im Forschungsdatenmanagement bei wissenschaftlichen Proben. Dafür wurden Anwendungsfälle und Beispiele aus vier verschiedenen Institutionen und Forschungsbereichen vorgestellt: Referent:innen aus drei Helmholtz-Zentren (Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, GFZ Helmholtz-Zentrum für Geowissenschaften, Helmholtz München) und aus dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung stellten vor, wie sie in ihren jeweiligen Anwendungsbereichen mit verschiedenen Arten von Proben – wie Materialproben, Bodenproben, Bioproben und Pflanzenproben – umgehen und diese nachverfolgen. Die Vorträge ermöglichten sowohl praktische Einblicke in die spezifischen Anwendungsfälle als auch in die allgemeinen Herausforderungen bei der Erfassung begleitender, qualitativ hochwertiger Metadaten für Proben. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass – und wie – eine erfolgreiche Handhabung und Verfolgung von Proben von einer Vielzahl von Komponenten abhängt.
Der veröffentlichte Bericht des Forums gibt mehr Einblicke in die Präsentationen und die Diskussion.
5. Entwurf eines Forschungsdatengesetzes soll öffentliche Daten in Deutschland zugänglich machen
Deutschland will seine Daten aus der öffentlichen Hand für Forschungszwecke zugänglich machen. Dazu hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) einen Entwurf für ein Forschungsdatengesetz (Forschungsdatengesetz, FDG) vorgelegt. Trotz reichhaltiger Verwaltungs- und Statistikdaten ist der Zugang bisher fragmentiert und rechtlich komplex, sodass Forscher in Krisenzeiten wie COVID-19 oft auf ausländische Datensätze zurückgreifen mussten. Das FDG will dies ändern, indem es ein Deutsches Zentrum für Mikrodaten schafft, das als sicherer Knotenpunkt für den kontrollierten Zugang und die Verknüpfung pseudonymisierter Datensätze mit strengen Sicherheitsvorkehrungen und Audits dient.
Das Gesetz zielt auch darauf ab, die fragmentierten Datenzugangsregeln in Deutschland zu vereinheitlichen, damit akkreditierte Einrichtungen im öffentlichen Interesse forschen können, während gleichzeitig der Schutz der Privatsphäre und von Geschäftsgeheimnissen gewährleistet ist. Bundesländerübergreifende Projekte würden von einer federführenden Aufsichtsbehörde überwacht, um bürokratische Hürden zu minimieren, und Forscher wären verpflichtet, anonymisierte Ergebnisse innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens zu veröffentlichen. Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat den Entwurf in einer aktuellen Stellungnahme begrüßt und gleichzeitig betont, dass seine Umsetzung forschungsorientiert, bürokratiearm und rechtlich solide sein sollte.
6. Souveränität durch Offenheit: Neue Impulse aus Brüssel
Anfang 2026 rückte die technologische und datenpolitische Souveränität Europas verstärkt in den Fokus der Forschungspolitik. Zwei neue Dokumente setzen hierbei wichtige Impulse: Eine Entschließung des Europäischen Parlaments vom 22. Januar zu der technologischen Souveränität Europas und die digitale Infrastruktur sowie ein Positionspapier des EOSC Steering Boards „Strengthening European sovereignty in data for research“. Zentral ist dabei die Erkenntnis, dass Souveränität und Open Science keine Gegensätze sind. Unter dem Leitmotiv „Enforcing Sovereignty with Openness“ zeigen die Papiere, dass sich Autonomie- und Sicherheitsinteressen mit wissenschaftlicher Offenheit verbinden lassen und einander nicht ausschließen. Ein technisches Rückgrat dieser Souveränität ist die nachhaltige Finanzierung digitaler Forschungsinfrastrukturen sowie die Förderung standardisierter Metadaten und persistenter Identifikatoren (PIDs) für Daten- und Softwarepublikationen, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit der europäischen Forschung langfristig zu gewährleisten.
Das Helmholtz Open Science Office hat sich dem Thema Forschungssicherheit bereits in seinem Kommentar zum wahrgenommenen Spannungsverhältnis zwischen Open Science und Forschungssicherheit gewidmet. Diese Debatte wird im Sommer weitergeführt: Am 11. Juni 2026 findet das Helmholtz-interne Forum „Open Science in a Changing Geopolitical Context“ statt, um die Rolle offener Wissenschaft in einem sich wandelnden globalen Umfeld zu diskutieren. Programmdetails und Informationen zur Anmeldung werden in Kürze kommuniziert.
7. Rückblick auf das Online-Seminar „Open Research Information in Action“
Unter dem Titel „Open Research Information in Action: Institutional Journeys Toward Open Systems“ fand im Dezember 2025 ein gemeinsam von der Barcelona Declaration Working Group on Replacing Closed Systems und dem Helmholtz Open Science Office organisiertes Online-Seminar statt, das zugleich das 71. Helmholtz Open Science Seminar war. In der Veranstaltung stellten sich vier Institutionen aus Europa und Lateinamerika vor, die offene, nicht proprietäre Systeme für offene Forschungsinformationen nutzen oder auf diese umstellen. Die Referent:innen erläuterten, warum die Einrichtungen die Barcelona Erklärung für offene Forschungsinformationen (Barcelona Declaration on Open Research Information) unterzeichnet haben, wie sie offene, nicht proprietäre Systeme nutzen oder auf solche umstellen, welche Governance-Überlegungen und technischen Schritte sie dabei unternommen haben und welche Herausforderungen und Vorteile damit verbunden sind. Diese Fallbeispiele zeigen praktische Wege und umsetzbare Erkenntnisse für Institutionen, die ähnliche Umstellungen in Betracht ziehen.
Eine Aufzeichung des Seminars zum Nachschauen der Präsentationen ist mittlerweile verfügbar. Auf der Webseite der Barcelona Declaration wurde zudem ein begleitender Kurzbericht der Veranstaltung veröffentlicht.
8. Open Science Monitoring Initiative: Neuer Lenkungsausschuss
Inspiriert durch die UNESCO-Empfehlung zu Open Science aus dem Jahr 2021 hat sich die Open Science Monitoring Initiative (OSMI) zum Ziel gesetzt, die weltweite Umsetzung der Grundsätze des Open Science Monitoring zu fördern, Empfehlungen für technische Spezifikationen zu deren Umsetzung zu geben und Interessengruppen auf verschiedenen Ebenen bei der Überwachung von Open-Science-Praktiken zu unterstützen.
Seit 2026 wird die OSMI nun von einem Lenkungsausschuss geleitet, der die wichtigsten Leitlinien und Strategien festlegt, den Koordinierungsausschuss beaufsichtigt und über die Einrichtung und Auflösung von Arbeitsgruppen entscheidet. Der Ausschuss besteht aus fünf internationalen Expert:innen sowie weiteren rotierenden Mitgliedern, den Co-Vorsitzenden der Arbeitsgruppen und den Initiator:innen der OSMI. Das Helmholtz Open Science Office beobachtet die Aktivitäten des OSMI und beteiligt sich an einer Arbeitsgruppe zur Landschaft des Open-Science-Monitorings.
9. Projekt OASA untersucht Herausforderungen und Szenarien der Open-Access-Transformation
Mit Jahresbeginn ist das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt Open Access Szenarienanalysen (OASA) gestartet. Das Projekt wird die aktuellen Herausforderungen der Open-Access-Transformation im Bereich der Finanz- und Organisationsstruktur analysieren und Empfehlungen zur weiteren Adressierung der Open-Access-Transformation in Deutschland entwickeln. Das Ziel von OASA ist es, die verschiedenen finanziellen Entwicklungsperspektiven im Bereich von Open Access und ihre potenziellen Auswirkungen zu bewerten sowie durch Datenauswertungen und systematische Untersuchungen ein umfassendes Verständnis für die Chancen, Herausforderungen und Risiken der Weiterentwicklung der Open-Access-Transformation zu gewinnen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auch auf der Zusammenarbeit mit relevanten Interessenvertreter:innen und Expert:innen aus der Community, die über verschiedene Workshops und andere Aktivitäten beteiligt werden.
Das Projekt läuft drei Jahre. Es wird durchgeführt von der Zentralbibliothek des Forschungszentrum Jülich, dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universitätsbibliothek der RWTH Aachen, der Universitätsbibliothek der Universität Leipzig und dem Helmholtz Open Science Office.
# Mehr Informationen gibt die Projektwebseite.
10. Neue Lernmaterialien aus OA Datenpraxis
Das Projekt OA Datenpraxis hat neue Lernmaterialien für Open-Access-Verantwortliche zu Monitoring-Aktivitäten mit offenen Datenquellen veröffentlicht.
Interaktive R-Notebooks zum Selbstlernen zeigen, wie man mit offenen Datenquellen Publikationsaufkommen und -kosten analysieren kann – alles ohne Vorkenntnisse. Es gibt ein Notebook mit OpenAlex als Datengrundlage und eines mit OpenAPC.
Außerdem ist eine Einführung in Open-Access-Monitoring und Open Research Information als LIBER Topic Guide erschienen.
11. Open Journal Systems: Deutschland-Konsortium gestartet
Im Januar 2026 ist das OJS-Deutschland-Konsortium gestartet. Zu Beginn haben sich 14 deutsche Einrichtungen verpflichtet, für drei Jahre das Public Knowledge Project (PKP) bei der Entwicklung der Software Open Journal Systems (OJS) durch Mitgliedsbeiträge finanziell zu unterstützen. OJS ist eine freie und quelloffene Software für wissenschaftliches Publizieren, die den Betrieb von Open-Access-Zeitschriften ohne Lizenzkosten und ohne eine Abhängigkeit von kommerziellen Verlagen ermöglicht.
Das neue Konsortium wird von der Technischen Informationsbibliothek (TIB) koordiniert. Mit ihren Beiträgen unterstützen die Mitglieder den nachhaltigen Betrieb einer offenen Informationsinfrastruktur. Das Konsortium ist weiterhin offen für neue Mitglieder.
12. COAR veröffentlicht Hilfsangebot „Dealing With Bots“
In der Juni-Ausgabe unseres Newsletters aus dem letzten Jahr berichteten wir von einer von der Confederation of Open Access Repositories (COAR) durchgeführten Umfrage, die ergab, dass ein Großteil der befragten Repositorien mit aggressiven Bot-Attacken konfrontiert sind. Als Reaktion darauf gründete COAR die „Dealing With Bots“-Task Group, um Hilfsmaterialien zu dieser Problematik zu entwickeln. Die Ergebnisse werden nun auf einer dazugehörigen Website bereitgestellt. Dort sind Hintergrundinformationen zu dieser Problematik, ein konzeptueller Überblick über die relevanten Schritte beim Umgang mit Bots sowie eine Liste an möglicher Strategien zu finden.
Zur Thematik der Bots gibt es außerdem einen Beitrag auf dem DOAJ-Blog, der aufzeigt, wie die Plattform mit diesen Herausforderungen umgeht und deren Einfluss auf OA-Infrastrukturen diskutiert.
Literaturempfehlungen
Arabi, S., Ni, C., & Hutchins, B. I. (2025). Most researchers would receive more recognition if assessed by article-level metrics than by journal-level metrics. PLOS Biology, 23(12), e3003532. https://doi.org/10.1371/journal.pbio.3003532
Hrynaszkiewicz, I., Novich, B., Harney, J., Gray, R., & Kiermer, V. (2026). A survey of how biology researchers assess credibility when serving on grant and hiring committees. PeerJ, 14, e20502. https://doi.org/10.7717/peerj.20502
Fischer, G., Neufend, M. & Kindling, M. (2026). Open Research, aber rechtssicher: Rückblick auf die Workshops des Legal Helpdesk Berlin. Open Research Blog Berlin. https://doi.org/10.59350/g2yvs-db929
Nazarovets, S., & Y. Suchikova. (2026). Review Articles, Generative AI and the Remaking of Scholarly Infrastructure. Learned Publishing 39, no. 2: e2045. https://doi.org/10.1002/leap.2045
Recker, J., Pegelow, L., Schuster, A., & Mauer, R. (2026). Hope for the best, plan for the worst: reducing risks associated with repository cessation. International Journal of Digital Curation, 20(1). Hope for the best, plan for the worst: Reducing risks associated with repository cessation
Starman, M., Kirchner, F., Held, M. et al. ELNdataBridge: facilitating data exchange and collaboration by linking Electronic Lab Notebooks via API. J Cheminform 17, 86 (2025). https://doi.org/10.1186/s13321-025-01024-1
Wu, M., Löffler, F., Mathiak, B., Psomopoulos, F., Schindler, U., Aryani, A., Sempere, J. B., Culina, A., Czerniak, A., Erdmann, C., Gregory, K., Juty, N., Lister, A., Liu, Y.-H., & Pearman-Kanza, S. (2026). Bridging the data discovery gap: user-centric recommendations for research data repositories. Data Science Journal, 25(1). https://doi.org/10.5334/dsj-2026-006