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Helmholtz Open Access Newsletter vom 18.10.2006

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

dies ist der achte Helmholtz Open Access Newsletter, herausgegeben vom Helmholtz Open Access Project. In diesem Newsletter wollen wir Ihnen einen monatlichen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Access geben. Sie finden den aktuellen Newsletter und das Archiv jederzeit auf dem Portal "Helmholtz Open Access Projekt".

 

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Newsletter an Interessierte weiterleiten.

DUZ-Beilage "Wie Sie Ihre Artikel online publizieren"

Der Schwerpunkt der Augustausgabe der DUZ-Werkstatt, einer Beilage zum DUZ Magazin, liegt auf Open Access.

An die dort aufgelisteten Argumente läßt sich bei zentreninternen Werbemaßnahmen für Open Access gut anschliessen.

Gerade Entscheidungsträger in den Zentren sind ja oft regelmäßige Leser der DUZ.

(die pdf.Version finden Sie auch im internen Bereich der Website unter Leseempfehlungen/Artikel)

 

duz Werkstatt, monatliche Beilage des duz MAGAZINs

RAABE Fachverlag für Wissenschaftsinformation, ISSN-Nr. 1613-1290

www.duz.de

(rab)

Auseinandersetzung um Open Access in den USA geht weiter

Nachdem bereits 25 Präsidenten von naturwissenschaftlichen Universitäten ihre Unterstützung für den Federal Public Research Access Act zum Ausdruck gebracht haben, wurden sie nun von den Präsidenten von 53 geisteswissenschaftlichen Universitäten unterstützt  http://www.oberlingroup.org/about/.

Die Verlagsindustrie bezeichnet die Initiative als kurzsichtig, weil daduch die Qualität der Veröffentlichungen beeinträchtigt werde. Der Vorstoß sei nur "ein Versuch der Bibliotheken, umsonst zu bekommen, für was sie bisher bezahlt haben". Die Akademische Community scheint diesen Argumenten jedoch nicht folgen zu wollen.

Inside Higher Ed, 6 September 2006, http://www.insidehighered.com/news/2006/09/06/access

Der Text des Gesetzesentwurfs findet sich unter

http://cornyn.senate.gov/doc_archive/05-02-2006_COE06461_xml.pdf

(JK)

DRIVER "Digital Repository Infrastructure Vision for European"

Driver Repository Infrastructure Vision for European Research

 

"Das Projekt greift die Vision auf, dass alle Formen wissenschaftlicher Ergebnisse – etwa Forschungsartikel, Berichte, Daten und Zusatzmedien – frei und einfach im Internet zugänglich sein sollten.

Die Herausforderung liegt darin, verteilt bereits vorliegende Datenbestände zu harmonisieren und einheitlich zugänglich zu machen. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission durch die Abteilung „Forschungsinfrastruktur“ gefördert.

Ziel der Entwicklungen bis Ende 2007 ist es, eine umfassende, virtuell integrierte Wissensressource zu schaffen, die den einheitlichen Zugang zu den lokalen Ressourcen herstellt." (Dr. Wolfram Horstmann)

Ein Konsortium im Rahmen des 6. EU-Rahmenprogramms mit ehrgeizigen Plänen. Deutsche Teilnehmer sind die Universitätsbibliotheken Bielefeld und Göttingen. Wir sind gespannt!

www.driver-repository.eu/

(rab)

British Library fordert Aktualisierung des Urheberrechts

Die British Library hat zu einer weitreichenden Revision des Urheberrechts aufgerufen. Nach Ansicht der British Library sind die Rechte im heutigen Urheberrecht einseitig zu Gunsten des Anbieters von Inhalten verteilt.

Diese hätten die Möglichkeit, Lizenzen nach Gutdünken zu gestalten, was in der Realität auch genau so geschieht. Dieses Modell ist, nach Ansicht der British Library, für digitale Inhalte ungeeignet.

Quelle: CNET, 25.09.2006 http://news.com.com/2100-1025_3-6119043.html

(JK)

Hybride Zeitschriften

Immer mehr Verlage bieten Open Choice - Modelle an. Allein seit August sind  dazugekommen: BMJ Unlocked, Wiley's Funded Access, Cambridge Open, APS Free to Read.

Peter Suber betrachtet diese Entwicklung in seinem Newsletter näher und stellt neun Fragen an diesen neuen Typus:

(1) Behält der Autor seine Rechte am Artikel?

(2) Bietet die Zeitschrift eine OA-freundliche Lizenz, wie z.B. Creative Commons?

(3) Kann der Artikel in ein Repository aufgenommen werden?

(4) Bietet die Zeitschrift Möglichkeiten an, die Gebühr zu erlassen?

(5) Verspricht die Zeitschrift eine Reduzierung des Subskriptionspreises proportional zur Nutzung von Open Choice?

(6) Wie verhält sich die Zeitschrift, wenn der Autor durch Drittmittelgeber an OA gebunden ist, erläßt sie gar die Gebühr?

(7) Erlaubt die Zeitschrift  Autoren, die nicht die Open Choice-Option wählen, ihren Artikel in Repositories abzulegen?

(8) Sind "traditionelle" Page Charges enthalten oder müssen sie extra bezahlt werden?

(9) Wie hoch ist die Gebühr?

Die sehr lesenswerten Ausführungen finden Sie unter

www.earlham.edu/~peters/fos/newsletter/09-02-06.htm#hybrid

(rab)

 

 

Institutional Repositories - The China Digital Museum Project

"Building a Distributed, Standards-based Repository Federation"

 

Viele Universitäten in China führen ein oder mehrere Museen. Um den Zugang für Forschungsgemeinschaften, Studenten, Lehrer und der Öffentlichkeit zu erweitern, werden Kunstwerke digitalisiert.

Das Hauptziel des China Digital Museum Projektes ist es eine DSpace basierte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen um den Universitäten das Speichern, organisieren, aufbewahren und verbreiten digitalisierter Artefakte zu ermöglichen.

 
Dieser Artikel stellt die Architektur dar, die für das China Digital Museum Projekt entwickelt wird. Es handelt sich um ein gemeinschaftliches Projekt des chinesischen Ministeriums für Bildung, des Unternehmen Hewlett-Packard sowie einigen chinesischen Universitäten und der Universität in Beihang als der wichtigste technische Partner.

Autor: Tansley, Robert

Artikel: www.dlib.org/dlib/july06/tansley/07tansley.html

Präsentation unter Leseempfehlungen/Technisches

 

Neue Artikel

Im Bereich Leseempehlungen des OA Portal der Helmholtz Gemeinschaft finden Sie wieder neue aktuelle Artikel z.B. zu den Themen Open Access (allgemein), Institutional Repositories und Urheberrecht.

Zu den Leseempfehlungen gelangen Sie hier:

- Aufsätze, Artikel 

- Rechtliches

- Technisches 

 

 

Projekt OA - in eigener Sache

Wir möchten Sie auf zwei Personalveränderungen hinweisen.

 
Seit Mitte Oktober 2006 hat Frau Bauer die Verantwortlichkeiten bezüglich  des Themas Open Access in der Helmholtz Geschäftstelle übernommen.
Frau Bauer arbeitet ansonsten als Referentin im Bereich Impuls- und Vernetzungsfonds und betreut dort die Förderinstrumente "Helmholtz-Allianzen" und "Virtuelle Institute".


Herr Dr. Andreas Hübner (Kontakt) übernahm ab dem 01.10.2006 gemeinsam mit Frau Böttcher die Aufgaben des Koordinationsbüro.

Archiv

Die Ausgaben 1-7 des Newsletters finden Sie im Archiv.

 

 

Impressum

Der Helmholtz Open Access Newsletter wird herausgegeben durch das Helmholtz Open Access Projekt.

Redaktion: Ines Böttcher.

Kontakt:

Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten wollen, schreiben sie bitte an ines.boettcher@awi.de.

Copyright

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