„Open inquiry is at the heart of the scientific enterprise.“

Science as an open enterprise“, Report der Royal Society, 2012  

Helmholtz Open Science Newsletter vom 25.11.2016

Der 59. Helmholtz Open Science Newsletter ist erschienen. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Science. Mehr...

Research Data Alliance: Deutschland-Treffen in Potsdam

Das dritte RDA-Deutschland-Treffen findet am 28. und 29.11.2016 im Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam statt. Mehr...

Helmholtz Open Science Workshop „Zugang zu und Nachnutzung von wissenschaftlicher Software“

Der Workshop am 22. und 23.11.2016 im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf richtet sich insbesondere an Wissenschaftler/-innen, die sich mit wissenschaftlicher Software befassen. Mehr...

Die Ressource Information besser nutzbar machen!

Die Helmholtz-Gemeinschaft hat ein Positionspapier zum Umgang mit Forschungsdaten verabschiedet. Mehr...

Open Science in der Helmholtz-Gemeinschaft

[in English]

Der Begriff Open Science bezeichnet einen kulturellen Wandel in der wissenschaftlichen Arbeitsweise und Kommunikation. Computergestütztes Arbeiten und digitale Kommunikation ermöglichen einen effektiveren und offeneren Informationsaustausch innerhalb der Wissenschaft und fördern den Transfer der Ergebnisse in die Gesellschaft. Der offene, durch möglichst wenige finanzielle, technische und rechtliche Hürden behinderte Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen, Forschungsdaten und wissenschaftlicher Software erweitert die Transparenz und die Möglichkeiten zur Qualitätssicherung wissenschaftlicher Arbeit, erhöht durch eine verbesserte Informationsversorgung die Leistungsfähigkeit der Wissenschaft und steigert durch die Erleichterung des Wissenstransfers in Wirtschaft und Gesellschaft die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Innovation.

Diese Ziele vor Augen gehörte die Helmholtz-Gemeinschaft im Jahr 2003 zu den Erstunterzeichnern der „Berliner Erklärung über den freien Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“. Die Entscheidung zur Unterzeichnung wurde durch einen Beschluss zur Umsetzung der „Berliner Erklärung“ der Helmholtz-Gemeinschaft im Jahr 2004 bekräftigt.

Seit 2016 bietet eine Open-Access-Richtlinie einen klaren und verlässlichen Handlungsrahmen für die Transformation wissenschaftlicher Ergebnisse hin zu Open Access. Die Richtlinie sieht vor, dass Publikationen in den Naturwissenschaften spätestens nach sechs Monaten und in den Geistes- und Sozialwissenschaften spätestens nach zwölf Monaten kostenfrei zugänglich gemacht werden sollen.

Eine entsprechende Open-Access-Richtlinie gilt bereits seit 2013 für Mittelempfängerinnen und -empfänger des Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft. Im Oktober 2016 legte die Helmholtz-Gemeinschaft ein Positionspapier zum Umgang mit Forschungsdaten vor.

Die Entwicklung von Open Science ist in den Forschungsbereichen der Helmholtz-Gemeinschaft, je nach Disziplin und Publikationskultur, unterschiedlich weit fortgeschritten. Anliegen des Arbeitskreises Open Science ist es, in enger Zusammenarbeit mit dem Helmholtz Open Science Koordinationsbüro durch die Entwicklung von Orientierungslinien den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Helmholtz-Gemeinschaft Unterstützung zu bieten (siehe Selbstverständnis des Arbeitskreises Open Science). Die Helmholtz-Gemeinschaft ist bestrebt, den beginnenden Kulturwandel „from closed to open“ aktiv im Sinne der Wissenschaft mitzugestalten.

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