Abgeschlossene Projekte

DeepGreen

Das Projekt DeepGreen will wissenschaftliche Veröffentlichungen, die lizenzrechtlich nach Embargofristen frei zugänglich gemacht werden dürfen, in den Open Access überführen. In der ersten Förderphase zielte das Projekt speziell auf die DFG-geförderten überregional verhandelten Lizenzen ab, die sog. Allianz-Lizenzen, welche spezielle Open-Access-Regelungen enthalten. 

DeepGreen will die vereinbarten Open-Access-Konditionen auf technischer Ebene komfortabel ausgestalten und wenn möglich automatisieren, so dass nicht mehr Autorinnen und Autoren oder die hierzu berechtigten Bibliotheken die Publikationen manuell in Open-Access-Repositorien einpflegen müssen, sondern die Verlage selbst zyklisch über definierte Schnittstellen abliefern.

Dazu haben die Projektpartner eine technische Plattform als Datendrehscheibe aufgebaut: Teilnehmende Verlage speisen ihre Publikationen und Metadaten über Schnittstellen ein, anschließend werden berechtigte institutionelle oder fachliche Open-Access-Repositorien mit den Daten bedient. Als Pilotpartner sind die Verlage Karger und SAGE an DeepGreen beteiligt.

In der zweiten Förderphase verfolgt das Projektkonsortium das Ziel, den DeepGreen-Ansatz auf andere Lizenzmodelle und weitere Datenabnehmer auszuweiten und einen bundesweiten Dienst aufzubauen.

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APARSEN

In dem Projekt APARSEN - Alliance Permanent Access to the Records of Science in Europe Network wird ein Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung gebildet. Das Projekt wird im 7. Forschungsrahmenprogramm von der Europäischen Kommission gefördert. Unter dem Dach von APARSEN vernetzen 30 Institutionen aus ganz Europa ihre Forschungsaktivitäten im Bereich der Langzeitarchivierung. Der Schwerpunkt des vom Helmholtz Open Science Koordinationsbüro geleiteten Arbeitspakets liegt in der Bestandsaufnahme von Konzepten zur Qualitätssicherung und Qualitätsbestimmung von wissenschaftlichen Daten und Datenrepositorien. Weitere Informationen

Options4OA

In dem Projekt „Options4OA - Strategische und operative Handlungsoptionen für wissenschaftliche Einrichtungen und Fachgesellschaften zur Gestaltung der Open-Access-Transformation“ wurde eine Studie zum Stand von Open Access in Deutschland erstellt. Das Vorhaben wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Damit leistete das Vorhaben einen Beitrag zur Unterstützung von Entscheidungsträgern an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen bei der Steuerung der auf die Transformation ausgerichteten Open-Access-Aktivitäten und gibt Impulse zur Fortentwicklung der Open-Access-Strategien von Bund und Ländern. Options4OA trägt somit zur Förderung der Umsetzung der „Council Conclusions on the Transition towards an Open Science System“ des EU-Ministerrates aus dem Jahr 2016 bei.

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ODE

Das Projekt Opportunities for Data Exchange (ODE) widmet sich den Herausforderungen und Chancen beim „sharing“ von Forschungsdaten. Das Projekt wird im 7. Forschungsrahmenprogramm von der Europäischen Kommission gefördert. Im Rahmen von ODE werden Entscheidungsträger und Förderorganisationen auf nationaler und europäischer Ebene konsultiert, im Aufbau begriffene Infrastrukturen untersucht und Forscher, die Daten produzieren, befragt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Bedeutung des Themas für Wissenschaft, Bibliotheken und Verlage. Ziele von ODE sind:
  • die Erhebung und Analyse der Herausforderungen und Chancen rund um das „sharing“ von Forschungsdaten
  • die Beschreibung von offenen Handlungsfeldern bei allen beteiligten Akteuren
  • die Formulierung notwendiger Anpassungen nationaler Regeln und Strategien zum Umgang mit wissenschaftlichen Daten.
Der Schwerpunkt der Arbeit des Helmholtz Open Science Koordinationsbüro liegt auf Erhebung und Analyse von Erfahrungen aus Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement und Infrastruktureinrichtungen beim dauerhaften und offenen Zugang zu Forschungsdaten. Weitere Informationen