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Alle Ausgaben des Newsletters finden Sie im Archiv.

Helmholtz Open Science Newsletter vom 14.04.2021

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

dies ist der 85. Helmholtz Open Science Newsletter des Helmholtz Open Science Office, der in deutscher und englischer Sprache verfügbar ist. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Science.

Sie finden den aktuellen Newsletter und das Archiv auf der Website des Helmholtz Open Science Office.

Leiten Sie diesen Newsletter gerne weiter.

Für tagesaktuelle Informationen zum Thema Open Science: Die interne Mailingliste os-pro-helmholtz „Helmholtz Open Science Professionals“ richtet sich an Mitglieder der Helmholtz-Gemeinschaft, die sich für Open-Science-Themen, wie zum Beispiel Open Access, offene Forschungsdaten und Open Research Software interessieren. Neben der Information über aktuelle Entwicklungen wird die Diskussion zu praktischen Fragen erleichtert. Sie können sich hier für die Liste anmelden. (Hinweis: Diese Liste ist nur für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft verfügbar).

1. Save the Date: Helmholtz Open Science Forum – Helmholtz in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)

Mit der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) verfolgen Bund und Länder das Ziel, Datenbestände aus der Forschung für das deutsche Wissenschaftssystem nach den FAIR-Prinzipien systematisch zu erschließen, damit diese für Dritte zugänglich werden. Die NFDI wird als Netzwerk von Konsortien über einen Zeitraum von drei Jahren ab 2019 in drei aufeinanderfolgenden Förderphasen aufgebaut. 

Zur Förderung des Dialogs zur NFDI in der Helmholtz-Gemeinschaft veranstaltet das Helmholtz Open Science Office ein digitales Helmholtz Open Science Forum unter dem Motto „Helmholtz in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)“ am 4. Mai 2021 von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr. Als Impuls für die weitere Diskussion lädt das Helmholtz Open Science Office alle interessierten Mitarbeitenden der Helmholtz-Gemeinschaft zu diesem virtuellen Helmholtz Open Science Forum ein. Neben einer Einführung durch das NFDI-Direktorat stellen exemplarische Vorträge die Bandbreite der NFDI-Beteiligung in Helmholtz dar (z. B. Praxisberichte von genehmigten Konsortien, Umgang mit NFDI aus Perspektive eines Zentrums, eines Forschungsbereichs und einer Inkubatorplattform). Zudem wird das Zusammenspiel von NFDI und EOSC beleuchtet. Im Fokus steht die Identifikation und Diskussion zu Helmholtz-spezifischen Aspekten bei der Realisierung der NFDI. 

Die Registrierung ist (ausschließlich für Mitglieder der Helmholtz-Gemeinschaft) nun möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite; dort ist in Kürze auch das vollständige Programm verfügbar.

2. Save the Date: Helmholtz Open Science Forum – Forschungssoftware

Am 6. Mai 2021 von 10.00 Uhr bis 12.45 Uhr findet ein Workshop des Helmholtz Forums Forschungssoftware zum in der Forschungspraxis verstärkt relevanten Thema „Policies für Forschungssoftware“ statt. Dieser richtet sich primär an Policy-Maker und Teamleiter der Softwareentwicklung (z. B. aus Datenzentren, Infrastruktur, Wissenschaftsmanagement, Bibliotheken, Recht und Technologietransfer oder Scientific-Software-Communities). Ziel ist es, kollaborativ eine Checkliste zur Entwicklung und Einführung einer Policy in den Zentren zu erarbeiten.

Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Wolfgang Marquardt und kompakten Impulsvorträgen folgt ein interaktives „Hands on“-Format. Auf Basis bisheriger Vorarbeiten der Task Group Forschungssoftware des AK Open Science sowie einzelner Zentren soll ein fortlaufender, über das Forum hinausgehender Austauschprozess zur Unterstützung bei der weiteren Umsetzung initiiert werden. Organisatorisch tragen die TG Forschungssoftware, die Helmholtz-Plattform HIFIS und das Helmholtz Open Science Office gemeinsam bei. Die virtuelle Veranstaltung wird mit der Videokonferenz-Software Zoom sowie unter Nutzung eines Miro Online-Whiteboards durchgeführt.

Die Registrierung ist (ausschließlich für Mitglieder der Helmholtz-Gemeinschaft) nun möglich. Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite; dort ist in Kürze auch das vollständige Programm verfügbar.

3. Save the Date: 58. Online-Seminar zum Open Access Monitor

Das 58. Helmholtz Open Science Online-Seminar wird am Mittwoch, den 28. April 2021, von 15.00 bis 16.00 Uhr, stattfinden. Irene Barbers (Dipl.-Bibl., MA LIS), Leiterin des Fachbereichs Literaturerwerbung der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich, wird berichten, wie der Open Access Monitor eingesetzt werden kann, um die Open-Access-Transformation zu unterstützen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten aus der Helmholtz-Gemeinschaft und anderen Institutionen. Nach Irene Barbers Präsentation wird wird es Raum für Fragen und eine offene Diskussionsrunde geben. 

Das einstündige Online-Seminar wird in deutscher Sprache mit der Videokonferenz-Software Zoom durchgeführt.

Um an der kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen, registrieren Sie sich bitte vorab hier. Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

4. Save the Date: 5. ORCID DE Workshop

Am 02. Juni 2021 findet der fünfte Workshop von ORCID DE diesmal zum Thema „ORCID in Publikations- und Informationsinfrastrukturen“ virtuell statt. Mit Impulsvorträgen wird zu den Integrationsmöglichkeiten von ORCID in Forschungsinformationssystemen, Forschungsdatenrepositorien und Publikationsdiensten informiert. Anschließend können sich die Teilnehmenden in moderierten Breakout-Room-Sessions zur ORCID-Integration in konkreten Softwarelösungen, wie DSpace, MyCoRe, OJS und weiteren, austauschen. Das Programm ist bereits veröffentlicht. Die Anmeldung wird in Kürze freigeschaltet.

5. Open Science ermöglicht Wissenstransfer

Die aktuelle Ausgabe des Journals System Erde, herausgegeben vom Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ), widmet sich dem Wissens- und Technologietransfer und den verschiedenen Dimensionen dieses Prozesses (nicht nur) für das GFZ. In diesem Kontext werden auch die Chancen aufgezeigt, die Open Science für den Transfer bieten.

Im einleitenden Artikel wird hervorgehoben, dass „[o]ffene Quellen […] eine elementare Grundlage für einen zeitgemäßen Wissenstransfer [sind]. Ohne schrankenlose Zugänglichkeit des Wissens wird Wissenstransfer nur Stückwerk bleiben. Open Science ist der Begriff mit dem dieser Kulturwandel umschrieben wird“. Weiter heißt es unter der Überschrift „Great Expectations: Wissenstransfer ist mindestens so vielfältig wie die Erwartungen daran. […] Direkte Transfermöglichkeiten ergeben sich ebenso aus der zunehmenden Anzahl von Open-Access-Publikationen sowie von frei einsehbaren Preprint-Portalen nach dem Modell von arXiv. Auch Daten aus der Forschung werden in zunehmendem Maße für die Öffentlichkeit einsehbar.“ (S. 9, System Erde, 11(1), 2021, verfügbar unter: https://doi.org/10.48440/GFZ.syserde.11.01.1).

Im Artikel „Perspektiven eines strategischen Wissens-und Technologietransfers am GFZ“ wird unter anderem auch auf die zentrale Rolle von Open Science für den Wissenstransfer in der Helmholtz-Gemeinschaft eingegangen, denn „Anwendungsbezug und Orientierung [der Forschung] auf eine hohe Wirksamkeit in Gesellschaft und Wirtschaft sind fest in der Mission der Helmholtz-Gemeinschaft verankert. […] Transfer braucht zudem neue Methoden, Regeln und Anreizsysteme, da das Wissenschafts- und Innovationssystem zunehmend offen (von Open Science über Open Source bis zu Open Innovation) gestaltet ist” (S. 25, System Erde, 11(1), 2021, verfügbar unter: doi.org/10.48440/GFZ.syserde.11.01.4).

6. Helmholtz fördert neun innovative Metadaten-Projekte

Neun herausragende Projekte werden in der ersten Ausschreibungsrunde der Helmholtz Inkubatorplattform Helmholtz Metadata Collaboration (HMC) mit insgesamt 3,45 Mio € gefördert. Es sind 12 Zentren an den geförderten Projekten beteiligt, die alle sechs Forschungsbereiche der Helmholtz-Gemeinschaft abdecken. Es wurden 26 Anträge eingereicht, aus denen die neun Projekte nach einem kompetitiven Verfahren durch ein internationales Expert*innenpanel zur Förderung vorgeschlagen wurden. Die Projekte werden in den nächsten zwei Jahren verschiedene Themen im Kontext Metadaten bearbeiten, unter anderem mit der Entwicklung von interoperablen Metadatenstandards für Bilddateien, der Harmonisierung von Metadatenstandards zwischen den Forschungsbereichen Gesundheit, Umwelt und Erdbeobachtungen sowie mit der Entwicklung einer Workflow-Plattform zur Archivierung aller Prozesse eines wissenschaftlichen Projekts. Die Helmholtz Metadata Collaboration ist eine von fünf Plattformen des Helmholtz-Inkubators für Information & Data Science.

7. Kommentierung des DFG-Förderprogramms „Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten“

Derzeit bereitet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine Aktualisierung des Förderprogramms „Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten“ vor und hat dazu unter folgendem Link einen Programmentwurf zur öffentlichen Kommentierung bereitgestellt. Die Kommentierung kann bis 29. April 2021 erfolgen.

8. RADAR4KIT – das Forschungsdatenrepositorium des KIT

Unter dem Namen „RADAR4KIT“ steht allen Forscherinnen und Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) seit Dezember 2020 ein zentrales Forschungsdatenrepositorium zur Verfügung. Es bietet Forschenden aller Disziplinen die Möglichkeit, Daten zu publizieren, zu verwalten, zu archivieren und mit anderen zu teilen (siehe Newsletter 74). Auf diese Weise ermöglicht RADAR4KIT ein verbessertes und vereinfachtes Forschungsdatenmanagement am KIT. Grundlage ist die Repository-Lösung RADAR vom FIZ Karlsruhe, die unter Beteiligung des Steinbuch Centre for Computing (SCC) des KIT in einem DFG-Projekt entwickelt wurde und für RADAR4KIT exklusiv auf KIT-eigener Infrastruktur läuft. Auch andere Universitäten und außeruniversitäre Einrichtungen können ab sofort vergleichbare, lokal betriebene Servicelösungen aufbauen. Die Zusammenarbeit zwischen KIT und FIZ Karlsruhe knüpft an die langjährige und vielfältige Kooperation der beiden Institute.

9. Rückblick: RDA DE 2021

Das Helmholtz Open Science Office bedankt sich bei allen Vortragenden und Teilnehmenden für die spannenden Diskussionen und wertvollen Anregungen anlässlich der RDA DE Tagung 2021 (Research Data Alliance Deutschland), die das Office in diesem Jahr erneut mitveranstaltet hat. 

Die Tagung wurde das erste Mal als reine Online-Veranstaltung durchgeführt und konnte ca. 550 Teilnehmende verzeichnen. Für alle Interessierten sind nun die freigegebenen Folien und begleitenden Materialien zur Tagung über die Veranstaltungsseite öffentlich zugänglich.

Wir freuen uns, bereits ankündigen zu können, dass die nächste RDA DE Tagung im Februar 2022 stattfinden wird. Genaueres zu Ablauf und Format wird zeitnah kommuniziert.

10. Rückblick: Online-Seminar mit Heidi Seibold zu „Open and Reproducible Research”

Anlässlich des 57. Helmholtz Open Science Online-Seminars referierte Heidi Seibold (Helmholtz AI und Helmholtz Zentrum München) am Mittwoch, 10. Februar 2021, zum Thema „Practical Steps Towards Open and Reproducible Research“. Das einstündige Online-Seminar fand in englischer Sprache statt und richtete sich an alle Interessierten aus der Helmholtz-Gemeinschaft und anderen Institutionen. Es nahmen ca. 170 Personen, davon fast 80 aus der Helmholtz-Gemeinschaft, am Vortrag und der anschließenden offene Diskussionsrunde teil.

Die Folien des Vortrags sind hier zu finden (verfügbar unter CC BY 4.0 International). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem begleitenden Factsheet und der Veranstaltungsseite.

11. DeepGreen geht in den Pilotbetrieb

Das Helmholtz Open Science Office war Projektpartner im DFG-geförderten Projekt DeepGreen. Zum Ende der Projektphase hat DeepGreen im März 2021 einen Workshop veranstaltet (s. Dokumentation). Aktuell verteilt DeepGreen Artikel von sieben Verlagen an über 60 Einrichtungen in Deutschland. Auch werden erste Artikel an Fachrepositorien geliefert (z. B. an EconStor). Somit wurde ein erfolgreicher nationaler Open-Access-Service für Deutschland aufgebaut. Die Veranstaltung markiert sowohl den Abschluss des fünfjährigen DFG-Projektes als auch den Beginn des Pilotbetriebs von DeepGreen, der für die nächsten zwei Jahre aus Eigenmitteln des Kooperativen Bibliotheksverbundes Berlin-Brandenburg, der Bayerischen Staatsbibliothek und der Universitätsbibliothek der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg getragen wird.

12. KIT beteiligt an BMBF-Projekt zu Servicemodellen für Open-Access-Bücher

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist als Projektpartner beteiligt an dem BMBF-geförderten Projekt „TU9_Monos“, das als eines von 20 Projekten in der „Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access“ ausgewählt wurde.

Das Projekt TU9_Monos möchte für die TU9-Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland nachhaltige Modelle für zukunftsfähige Open-Access-Infrastrukturen entwickeln. Dazu erarbeitet das Projektteam in einem flexiblen Ansatz unterschiedliche Servicemodelle für modulare, integrierte Publikationsservices. Mindestens eine Bibliothek des TU9-Verbundes wird während der zweijährigen Projektlaufzeit in die Lage versetzt, Open-Access-Bücher im eigenen Campus selbstständig zu fördern. Als konkretes Fallbeispiel wird darüber hinaus mindestens eine neue Buchveröffentlichung im Open Access umgesetzt.

13. Website DEAL Operations

Unter der Website Projekt DEAL finden sich die elementaren Informationen zum Projekt DEAL. Dies wird inzwischen nicht nur durch Angebote auf den Seiten der beteiligten Verlage ergänzt; die MPDL Services GmbH bietet nun die Website DEAL Operations an, um die von Projekt DEAL ausgehandelten transformativen Vereinbarungen erfolgreich umzusetzen und optimal zu nutzen.

14. Diskussionspapier zum digitalen Publizieren erschienen

Die Arbeitsgruppe „Wissenschaftspraxis“ der Allianz-Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ hat das Diskussionspapier „Die Ausweitung der Wissenschaftspraxis des Publizierens unter den Bedingungen des digitalen Wandels“ veröffentlicht. Das Diskussionspapier erscheint in deutscher und in englischer Sprache. Es ist hervorgegangen aus einem Fachgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener wissenschaftlicher Communities über die aktuelle Beschleunigung der durch den digitalen Wandel ausgelösten Transformationen des wissenschaftlichen Publizierens.

15. Europe PMC forciert Indexierung von Preprints

Das im Auftrag einer Allianz von Forschungsförderern betriebene Open-Access-Repositorium Europe PMC (s. Newsletter 71) hat in der COVID-19-Pandemie die 2018 begonnene Indexierung von Preprints weiter verstärkt um medizinische Forschungsergebnisse besser auffindbar und nachnutzbar zu machen. Dabei werden Metadaten sowie Abstracts und zum Teil auch Volltexte von rund 20 Preprint-Servern indexiert. Ähnlich wie andere Artikel in Europe PMC sind Preprints mit den zugrundeliegenden Forschungsdaten verlinkt und können mit einer ORCID iD beansprucht werden. Preprints sind in Europe PMC eindeutig als solche gekennzeichnet, um darauf aufmerksam zu machen, dass der Artikel noch kein Peer Review durchlaufen hat.

16. LIBER fordert #ZeroEmbargo für wissenschaftliche Publikationen aus öffentlicher Förderung

LIBER, der Verband der Forschungsbibliotheken in Europa, hat einen Entwurf für ein Gesetz zur Nutzung öffentlich geförderter wissenschaftlicher Publikationen vorgelegt. Begleitet durch die Kampagne #ZeroEmbargo fordert der Verband, eine Null-Embargo-Periode für die rechtmäßige Selbstarchivierung wissenschaftlicher Publikationen in öffentlich zugänglichen Open-Access-Repositorien, die im Rahmen der öffentlich geförderten Forschung entstehen. Der Entwurf orientiert sich an Zweitveröffentlichungsrechten, die in einigen europäischen Länder (Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, die Niederlande und Spanien) bereits verankert sind. Eine Webseite informiert über den Entwurf und die Hintergründe.

17. Aktuelle Veröffentlichungen zu Forschungssoftware

Die Task Force „Scholarly Infrastructures of Research Software“ der Architecture Working Group des European Open Science Cloud (EOSC) Executive Board hat im Dezember 2020 den Report „Scholarly infrastructures for research software“ veröffentlicht, welcher einen Empfehlungskatalog auf Basis einer repräsentativen Panel-Umfrage zum Vergleich bestehender europäischer Infrastrukturen entwickelt. Zudem liegt seit Ende Januar 2021 die nach Peer Review zweite Version des Positionspapiers „An environment for sustainable research software in Germany and beyond: current state, open challenges, and call for action“ der Gesellschaft für Forschungssoftware (de-RSE e.V.) vor und vermittelt als Ergebnis mehrerer Workshops einen fundierten Überblick zum Thema nachhaltige Forschungssoftware. Im März 2021 wurden weiterhin unter Beteiligung aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Pre-Print zu „Research Software Sustainability and Citation“ sowie aus dem Umfeld der RDA FAIR for Research Software (FAIR4RS) WG das Positionspapier „Taking a fresh look at FAIR for research software“ veröffentlicht.

18. Neues OpenAIRE-Projekt gestartet: OpenAIRE Nexus

Die Arbeiten des OpenAIRE (Advance) Projekts können auch 2021 fortgeführt werden: Die Europäische Kommission fördert unter dem Namen „OpenAIRE Nexus“ die Entwicklung einer Reihe von Dienstleistungen, um Open Science in Europa nachhaltig zu implementieren und zu beschleunigen.

Zu diesem Zweck bindet OpenAIRE Nexus vierzehn Dienste in die European Open Science Cloud (EOSC) ein, die von öffentlichen Einrichtungen, E-Infrastrukturen und Unternehmen bereitgestellt werden und in drei Portfolios strukturiert sind: Publish, Monitor, Discover. Die Dienste sollen in Europa und darüber hinaus genutzt und in OpenAIRE Nexus integriert werden, um ein einheitliches Open-Science-Wissenschaftskommunikationspaket für die EOSC zusammenzustellen.

Literaturhinweise

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Impressum

Der Helmholtz Open Science Newsletter wird vom Helmholtz Open Science Office herausgegeben.

Redaktion: Roland Bertelmann, Dr. Christoph Bruch, Lea Maria Ferguson, Dr. Reinhard Messerschmidt, Heinz Pampel, Antonia C. Schrader, Dr. Paul Schultze-Motel und Nina Weisweiler


Kontakt: open-science@helmholtz.de

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