Open Access Gold

Der Goldene Weg des Open Access bezeichnet die Erstveröffentlichung von wissenschaftlichen Texten in Open-Access-Zeitschriften oder anderen Open-Access-Publikationsorganen. Etablierte Verfahren wissenschaftlicher Qualitätssicherung, wie Peer-Review-Verfahren, sind integrale Teile dieser Strategie.

Helmholtz-Wissenschaftler*innen als Open-Access-Editor*innen

Helmholtz-Wissenschaftler*innen engagieren sich in Herausgebergremien von Open-Access-Zeitschriften und arbeiten mit dem Helmholtz Open Science Office zusammen. Sie informieren ihre Kolleg*innen über ihre Motivation Open Access aktiv zu betreiben und sind wichtige Multiplikator*innen in der Helmholtz-Gemeinschaft.

Das Helmholtz Open Science Office unterstützt Wissenschaftler*innen in der Helmholtz-Gemeinschaft bei allen Fragen rund um das Thema, z. B. bei Neugründung von Open-Access-Zeitschriften oder Transformation zu Open Access.

Open-Access Publishing Equity (COPE)

Die Helmholtz-Zentren haben 2012 erklärt, dass sie den “Compact for Open-Access Publishing Equity” (COPE) unterstützen und Mechanismen etablieren werden, um angemessene Open-Access-Publikationsgebühren zu übernehmen. Anliegen der Helmholtz-Gemeinschaft ist es, Wissenschaftler*innen die Publikation in Open-Access-Zeitschriften ebenso einfach wie die in konventionell finanzierten Zeitschriften zu machen. Die internationale Initiative COPE wurde von der Harvard University, dem MIT und weiteren weiteren US-amerikanischen Universitäten zur Förderung des Open-Access-Publizierens initiiert.

SCOAP³

Auch das internationale Vorreiterprojekt der Teilchenphysik „Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics“ (SCOAP³) wird durch Helmholtz-Zentren vorangetrieben. In diesem Vorhaben wurden die Kernzeitschriften der Teilchenphysik in Kooperation mit deren Verlagen in Open Access überführt. Das Konsortium wird inzwischen von Institutionen aus 46 Ländern der Welt unterstützt. SCOAP³ wird institutionell durch mehrere Helmholtz-Zentren sowie personell durch die Mitarbeit im deutschen SCOAP³-Gremium unterstützt. Auch Helmholtz-übergreifende Organisationen wie die Helmholtz-Allianz „Physics at the Terascale“ fördern das Konsortium.

Rahmenverträge mit Verlagen zu Open Access

Um ihren Autor*innen das Publizieren in Open-Access-Zeitschriften zu erleichtern, haben Helmholtz-Zentren mit mehreren Verlagen Verträge über die gebündelte Abrechnung von Publikationsgebühren geschlossen, u. a.: 

 

Darüber hinaus nehmen die Helmholtz-Zentren an entsprechenden nationalen Verträgen teil, u.a.

Umgang mit Open-Access-Publikationsgebühren

Zum Umgang mit Open-Access-Publikationsgebühren wurden “Kriterien für den Betrieb von Open-Access-Publikationsfonds und die Übernahme von Open-Access-Publikationsgebühren” erarbeitet. Anliegen ist es, Helmholtz-weit einheitliche Kriterien für die Finanzierung von Open-Access-Publikationskosten anzuwenden. Mehr...

DEAL

Die Helmholtz-Gemeinschaft beteiligt sich an DEAL. Mit dem Projekt DEAL verfolgen die deutschen Wissenschaftsorganisationen das Ziel, nationale Lizenzvereinbarungen unter der Prämisse „Publish and Read“ für die Zeitschriften der drei großen akademischen Verlage zu erreichen. Die DEAL-Verträge stellen bundesweite, transformative „Publish and Read”-Vereinbarungen dar und ermöglichen den Autor*innen der teilnehmenden deutschen Einrichtungen, ihre Artikel im Open Access zu veröffentlichen, sowie den dauerhaften Volltextzugriff auf das gesamte Titel-Portfolio der Verlage zu nutzen. 

Die Gestaltung der Open-Access-Transformation wird vom Helmholtz Open Science Office gemeinsam mit den Arbeitskreisen Open Science und Bibliotheks- und Informationsmanagement gefördert.