Offener Zugang zu Forschungsdaten

Die Helmholtz-Zentren betreiben eine datenintensive Forschung. Die Forschung mit komplexen wissenschaftlich-technischen Infrastrukturen, wie z. B. Teilchenbeschleunigern, Satelliten, Forschungsschiffen und -flugzeugen, führt ein hohes Aufkommen von Forschungsdaten mit sich. So werden z. B. drei der vier deutschen Beiträge zum World Data System (WDS) des International Council for Science (ICSU) von Helmholtz-Zentren betrieben: das Datenrepositorium PANGAEA, welches vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen (MARUM) betrieben wird, das World Data Center for Remote Sensing of the Atmosphere (WDC-RSAT) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das World Stress Map Project (WSM) des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ). In Abhängigkeit der disziplinären Herausforderungen in diesem Themenfeld betreiben die Helmholtz-Zentren diverse Datenbanken, in welchen Forschungsdaten frei zugänglich verfügbar gemacht werden.

Im Herbst 2016 verabschiedete die Helmholtz-Gemeinschaft ein Positionspapier zum Umgang mit Forschungsdaten. Das Papier liegt auf Deutsch und Englisch vor.

Das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro fördert die Diskussion um die Nachnutzung und damit auch die Nachprüfbarkeit von Forschungsdaten in der Helmholtz-Gemeinschaft und den interdisziplinären Austausch zum Thema.

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