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Die Ausgaben 1-52 des Newsletters finden Sie im Archiv.

Helmholtz Open Science Newsletter vom 23.06.2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

dies ist der 53. Helmholtz Open Science Newsletter, herausgegeben vom Helmholtz Open Science Koordinationsbüro. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Science.

Sie finden den aktuellen Newsletter und das Archiv auf der Website des Helmholtz Open Science Koordinationsbüros.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Newsletter an Interessierte weiterleiten.

Open Science – Chancen, Herausforderungen und Handlungsfelder

Der Arbeitskreis Open Science der Helmholtz-Gemeinschaft hat im Frühjahr ein Positionspapier zu Open Science verabschiedet. Darin beschreibt das Gremium, dem Vertreterinnen und Vertreter aller Helmholtz-Zentren angehören, sein Verständnis von Open Science und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Nach Auffassung des Helmholtz-Arbeitskreises umfasst der Begriff Open Science, über Open Access zu Textpublikationen hinaus, auch den Zugang zu und die Nachnutzung von Forschungsdaten und wissenschaftlicher Software.

Open-Access-Tage 2015: Anmeldung eröffnet

Die 9. Open-Access-Tage finden am 7. und 8. September 2015 statt, Gastgeber ist in diesem Jahr die Hauptbibliothek der Universität Zürich. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen und an Fachleute aus dem Open-Access-Bereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Tagung wird von den Betreibern und Partnern der Informationsplattform open-access.net veranstaltet, wie in den vergangenen Jahren unter Beteiligung des Helmholtz Open Science Koordinationsbüros.

Ein vorläufiges Programm steht zur Verfügung, ab sofort ist die Anmeldung möglich. Posterbeiträge für die Tagung können noch bis zum 30. Juni 2015 eingereicht werden.

Internationale Kritik an Elseviers Vorgehen gegen den grünen Weg

Ende April hat der Elsevier-Verlag seine Open-Access-Regeln geändert. Das Herzstück dieser Veränderung ist die Einführung von Sperrfristen von 12 bis zu 48 Monaten Dauer bis zur Erlaubnis für die Zugänglichmachung der referierten Version (Postprint, nicht die Version im Verlagslayout) von wissenschaftlichen Zeitschriftenartikeln im grünen Weg des Open Access.

Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft, die im Rahmen von EU-geförderten Projekten forschen, ergeben sich bereits Probleme. Die Open-Access-Bedingung von Horizon 2020 verpflichtet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ihre Veröffentlichungen aus geförderten Projekten innerhalb von 6 bzw. 12 Monaten (Sozial- und Geisteswissenschaften) im Open Access zugänglich zu machen. Elsevier-Zeitschriften verwehren es nun den Autorinnen und Autoren aus den STM-Fächern, diese Bedingung über den grünen Weg in der vorgegebenen Frist zu erfüllen. Jetzt stehen die Autorinnen und Autoren in EU-Projekten mit Blick auf Elsevier-Zeitschriften vor der Wahl entweder nicht mehr in ihren bevorzugten Zeitschriften veröffentlichen zu können oder für Open-Access-Artikel in Subskriptionszeitschriften (hybrid) hohe Publikationsgebühren zu bezahlen. Mutmaßlich ist genau dies das Ziel von Elsevier. In Anlehnung an Regeln der DFG heißt es aber in den Helmholtz-Kriterien zum Betrieb von Open-Access-Publikationsfonds: „So genannte hybride Open-Access-Modelle (z. B. Springer Open Choice oder Elsevier Sponsored Articles) sollten nicht unterstützt werden, um eine Doppelfinanzierung zu vermeiden.“

Die neuen Regeln von Elsevier haben deshalb international Proteste ausgelöst, die das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro über seine Mitgliedschaft bei COAR mit unterstützt.

Das deutsche Zweitveröffentlichungsrecht (§ 38 Abs. 4 UrhG, s. die FAQ der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zum Zweitveröffentlichungsrecht) hilft den EU-geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im oben genannten Beispiel leider nicht weiter, weil es eine Zweitveröffentlichung unabhängig von Verlagsvorgaben, erst nach 12 Monaten erlaubt und damit im Bereich der STM-Fächer hinter den Anforderungen von Horizon 2020 zurückbleibt.

Open-Access-Strategie für Berlin

Der Berliner Senat, unterstützt durch eine Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der Berliner wissenschaftlichen Institutionen, arbeitet an einer Open-Access-Strategie. Bisher wurden noch keine Arbeitsergebnisse der Gruppe veröffentlicht.

Bereits im Oktober letzten Jahres hatten Mitglieder des Berliner Open-Access-Netzwerkes die Veranstaltung „Open-Access-Strategie für Berlin“ organisiert. In einem Artikel werden die Ergebnisse der Veranstaltung zusammengefasst.

EU fördert Open-Access-Publikationen auch nach Projektende

Um Open-Access-Publikationen aus bereits abgeschlossenen FP7-Projekten über die Projektlaufzeit hinaus finanziell zu fördern, hat die Europäische Kommission den „FP7 Post-Grant Gold Pilot“ mit einem Gesamtbudget von 4 Mio. Euro initiiert. Das spätestens 2017 auslaufende Pilotprojekt stellt u. a. folgende Förderbedingungen:

  • gefördert werden Open-Access-Publikationen aus FP7-Projekten, die binnen der letzten zwei Jahre beendet wurden
  • pro Projekt können bis zu drei Publikationen gefördert werden
  • maximal 2.000 € werden für Publikationsgebühren für Zeitschriftenartikel, Buchkapitel und Konferenzberichte vergeben
  • für die Veröffentlichung von Monographien im Open Access werden bis zu 6.000 € bereitgestellt
  • Veröffentlichungen in Hybrid-Journalen werden nicht gefördert
  • sämtliche Publikationen müssen mit einer Open-Content-Lizenz, wie z. B. Creative-Commons-Lizenzen versehen sein.

Anträge auf Förderung können nach Registrierung auf der Website des Förderprogramms gestellt werden. Weiterführende Informationen zum „FP7 Post-Grant Gold Pilot“ können den FAQ entnommen werden. Darüber hinaus finden sich in den Richtlinien des FP7 „Open Access Pilot“ weitere Informationen zur Erstattung von Open-Access-Publikationsgebühren innerhalb der Laufzeit von FP7-Projekten.

Empfehlungen für standardisierte internationale Rechte-Angaben

Die technische Arbeitsgruppe der International Rights Statements Working Group hat ein bis zum 26. Juni 2015 kommentierbares White Paper erstellt, das Empfehlungen zur technischen Infrastruktur für standardisierte internationale Rechte-Angaben behandelt. Diese unter anderem von der Europeana Foundation und Creative Commons unterstützte Initiative soll durch die Erarbeitung von persistent referenzierbaren und neutralen Namensräumen eine internationale Einheitlichkeit bei der Benennung des Rechte-Status von kulturellen Werken helfen. In der Folge könnten solche standardisierten Rechte-Angaben ebenfalls in der Beschreibung wissenschaftlicher Publikationen Anwendung finden.

Open-Access-Journal erprobt Pay-What-You-Want-Geschäftsmodell

Das Stuttgarter Verlagshaus Thieme kündigt ein Gemeinschaftsprojekt mit der volkswirtschaftlichen Fakultät der LMU München an, in dem ein neues Geschäftsmodell für Open-Access-Journale erprobt wird. Hierbei soll der von Co-Projektleiter Professor Martin Spann erforschte und prämierte Ansatz des „Pay What You Want (PWYW)“ bei Publikationsgebühren verfolgt werden. Das vom Thieme-Verlag neu gegründete Journal „The Surgery Journal (TSJ)“ läuft unter genau diesem Ansatz, dass nach Annahme des Manuskripts die Autorinnen und Autoren selbst über die Höhe der Publikationsgebühren entscheiden können, die sie zahlen möchten.

PWYW ist ein interessantes Geschäftsmodell, welches laut Spann mehr Wettbewerb in bestehende Märkte bringen kann. Der weitere Verlauf dieses Projekts bleibt vor allem im Bezug auf die Diskussion um die adäquate Höhe von Publikationsgebühren bei Open-Access-Zeitschriften spannend. Kritisch anzumerken ist jedoch, dass die im TSJ veröffentlichten Artikel nicht unter einer liberalen CC-BY-Lizenz, sondern der restriktivsten Creative-Commons-Lizenz, CC BY-NC-ND, veröffentlicht werden.

Das deutsche Zweitveröffentlichungsrecht macht Schule

In den Niederlanden und in Österreich werden aktuell Gesetzentwürfe für eine Novellierung des Urheberrechtes diskutiert. Beide enthalten Regelungen ähnlich dem deutschen Zweitveröffentlichungsrecht (§ 38 Abs. 4 UrhG). Auch in der Schweiz gibt es politische Diskussionen in die gleiche Richtung, die jedoch noch nicht denselben Grad an Konkretisierung erreicht haben.

Im Entwurf und der Gesetzesbegründung für ein österreichisches Bundesgesetz, mit dem das Urheberrechtsgesetz und das Verwertungsgesellschaftengesetz 2006 geändert werden soll, heißt es: „Zweitverwertungsrecht von Urhebern wissenschaftlicher Beiträge - § 37a. Der Urheber eines wissenschaftlichen Beitrags, der von diesem als Angehörigem des wissenschaftlichen Personals einer mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln finanzierten Forschungseinrichtung geschaffen wurde und in einer periodisch mindestens zweimal jährlich erscheinenden Sammlung erschienen ist, hat auch dann, wenn er dem Verleger oder Herausgeber ein Werknutzungsrecht eingeräumt hat, das Recht, den Beitrag nach Ablauf von zwölf Monaten seit der Erstveröffentlichung in der akzeptierten Manuskriptversion öffentlich zugänglich zu machen, soweit dies keinem gewerblichen Zweck dient. Die Quelle der Erstveröffentlichung ist anzugeben. Eine zum Nachteil des Urhebers abweichende Vereinbarung ist unwirksam.“

Dirk Visser, Professor für Urheberrecht an der Universität Leiden, erläutert in einem Artikel (The Open Access provision in Dutch copyright contract law. GRURInt, Juni 2015: 534-538) den jetzt in den Niederlanden zur Abstimmung stehenden Regelungsvorschlag: „The maker of a short scientific work, the research for which has been paid for in whole or in part by Dutch public funds, shall be entitled to make that work available to the public for no consideration following a reasonable period of time after the work was first made public, provided that clear reference is made to the source of the first making public of the work.“

Beide Regelungsvorschläge verzichten auf die vom deutschen Gesetzgeber intendierte Benachteiligung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen und Universitäten. Ein Vergleich des deutschen Zweitveröffentlichungsrechtes mit den Regelungen, die jetzt in den Niederlanden und Österreich diskutiert werden, ist Thema einer Sitzung bei den diesjährigen Open-Access-Tagen (s. dieser Newsletter). Die Sitzung wird gemeinsam vom Helmholtz Open Science Koordinationsbüro und vom Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ organisiert.

re3data.org wird Teil der DataCite-Familie

Seit 2012 unterstützt der Dienst re3data.org – Registry of Research Data Repositories Forscherinnen und Forscher bei der Zugänglichmachung von Forschungsdaten. Über das Verzeichnis lassen sich aktuell über 1.270 Repositorien für Forschungsdaten auffinden. Ein einfaches Icon-System hilft bei der Einordnung der indexierten Daten-Infrastrukturen.

Um die Nachhaltigkeit des Dienstes zu garantieren und die Weiterentwicklung im engen Dialog mit der Wissenschaft fortzuführen, wurde re3data.org vor kurzem in das internationale Konsortium zur Vergabe von DOIs für Forschungsdaten, DataCite, eingegliedert. Weiterführende Informationen zur Kooperation finden sich auf der Website von re3data.org.

Das Projekt wird im Zeitraum 2012-2015 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Projektpartner sind die Abteilung Bibliothek und Informationsdienste (LIS) des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ, das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) der Humboldt-Universität zu Berlin, die Bibliothek des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und die Purdue University Libraries in West Lafayette, Indiana, USA.

Open Plankton Science

In einer mehrjährigen Expedition war der französische Forschungssegler SV Tara auf allen Weltmeeren unterwegs um Umweltdaten und Planktonproben zu sammeln und eine umfassende Untersuchung der marinen Ökosysteme durchzuführen. Während des Projekts, das u. a. vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) unterstützt wird, konnten über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehr als 35.000 Meerwasserproben mit mikroskopisch kleinen und größeren Planktonorganismen sammeln.

Das „Tara“ Oceans Consortium folgt den Prinzipien von Open Science und hat sich zum Ziel gesetzt, die gewonnenen Daten sowohl in Form von Rohdaten als auch in validierten Datenveröffentlichungen offen verfügbar zu machen. Gensequenzen der Meeresorganismen werden im European Nucleotide Archive (ENA) deponiert, während ozeanographische, taxonomische und morphologische Daten im Datenrepositorium PANGAEA publiziert werden.

In einem Datenportal werden bereits jetzt die Orte der Probennahmen der „Tara“-Expedition über eine interaktive Karte mit den dazugehörigen Datensätzen verlinkt. Weitere Suchfunktionalitäten sind geplant, zusätzlich sollen Plattformen zur Zusammenarbeit bei der Datenanalyse und weitere Open-Science-Ressourcen entwickelt werden.

Pesant, S. et al. 2015: Open science resources for the discovery and analysis of Tara Oceans data. Scientific Data 2: 150023. doi:10.1038/sdata.2015.23

WHO fordert zügige Offenlegung von Daten aus klinischen Studien

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im April 2015 in einer Erklärung ihren Appell von 2005 erneuert, sämtliche Ergebnisse klinischer Studien zu veröffentlichen, vor allem auch solche Ergebnisse, die als „negativ“ angesehen werden. Hintergrund sind mögliche Fehleinschätzungen durch lückenhafte Daten, z. B. bei der Beurteilung der Wirksamkeit neuer Arzneisubstanzen. Bereits 2005 hatte die WHO zu diesem Zweck ein Online-Register eingerichtet, in dem weltweit Angaben zu klinischen Studien zusammengeführt werden.

Die aktuelle WHO-Erklärung geht einen Schritt weiter mit der Forderung, die Ergebnisse klinischer Studien spätestens 12 Monate nach Ende der Studie bei einer Zeitschrift zur Begutachtung einzureichen und nach spätestens 24 Monaten zu veröffentlichen. Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse soll bereits nach 12 Monaten im Studienregister zur Verfügung gestellt werden. In allen Publikationen soll außerdem die Identifikationsnummer angegeben werden, mit der die Studie registriert wurde.

Die medizinische Fachzeitschrift BMJ hat mit Bezug auf die WHO-Forderung jetzt in einem Leitartikel angekündigt, ab Juli 2015 für alle eingereichten Manuskripte zu klinischen Studien die Offenlegung der Studiendaten zu verlangen: „data sharing is the expected norm“.

Moorthy, V.S. et al. 2015: Rationale for WHO's new position calling for prompt reporting and public disclosure of interventional clinical trial results. PLoS Medicine 12: e1001819. doi:10.1371/journal.pmed.1001819

Harvard nutzt CC0 als Standard für Forschungsdaten

In der neuen Version 4.0 der Dataverse-Software für Datenrepositorien werden neu hinzugefügte Datensätze standardmäßig unter dem CC0-„Waiver“ veröffentlicht, d. h. dass die Nutzerinnen und Nutzer des Datenrepositoriums auf sämtliche Schutzrechte verzichten und ihre Daten in die Gemeinfreiheit entlassen. Dies hat in einem Blogbeitrag das Data Science Team am Institute for Quantitative Social Science (IQSS) der Harvard University mitgeteilt, das die Open-Source-Software seit 2006 entwickelt. Nutzerinnen können sich bei Bedarf aktiv dafür entscheiden, die CC0-Verzichtserklärung nicht für ihre Forschungsdaten zu verwenden.

Dataverse wird von der Harvard University in Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek und dem Rechenzentrum für das eigene Datenrepositorium Harvard Dataverse genutzt. Verschiedene weitere Universitäten setzen die Software ebenfalls zum Betrieb ihrer Datenrepositorien ein.

FASTR: Gesetzentwurf zur Förderung von Open Access in den USA

Der Fair Access to Science and Technology Research Act (FASTR), ein von Demokraten und Republikanern gleichermaßen getragener Gesetzentwurf, wurde in den US-amerikanischen Kongress eingebracht. FASTR sieht vor, dass Bundesbehörden mit einem Forschungsfördervolumen von mehr als 100 Mio. Dollar pro Jahr ihre aus der Forschung entstandenen Publikationen in Form von begutachteten finalen Manuskripten binnen sechs Monaten der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die von mehreren Open-Access-Verlagen und Forschungsbibliotheken unterstützte Gesetzesinitiative sieht darüber hinaus die Langzeitverfügbarkeit und freien Zugriff auf die öffentlich finanzierten Publikationen vor. Ziel von FASTR ist es steuerzahlerfinanzierte Forschungsergebnisse frei zugänglich zu machen und so den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess und die sich daraus entwickelnden Innovationen zu beschleunigen.

Literaturhinweise

Anagnostou, P. et al. 2015: When data sharing gets close to 100%: what human paleogenetics can teach the open science movement. PLoS ONE 10: e0121409. doi:10.1371/journal.pone.0121409

Björk, B.-C. 2015: Have the „mega-journals“ reached the limits to growth? PeerJ 3: e981. doi:10.7717/peerj.981

Björk, B.-C. & D. Solomon 2015: Article processing charges in OA journals: relationship between price and quality. Scientometrics. doi:10.1007/s11192-015-1556-z / Preprint: http://www.openaccesspublishing.org/oa12/DOI%2010.1007s11192-015-1556-z.pdf

Cummings, J.A., J.M. Zagrodney & T.E. Day 2015: Impact of open data policies on consent to participate in human subjects research: discrepancies between participant action and reported concerns. PLoS ONE 10: e0125208. doi:10.1371/journal.pone.0125208

Day, A.E. et al. 2015: ChemTrove: enabling a generic ELN to support chemistry through the use of transferable plug-ins and online data sources. Journal of Chemical Information and Modeling 55: 501–509. doi:10.1021/ci5005948

Larivière, V., S. Haustein & P. Mongeon 2015: The oligopoly of academic publishers in the digital era. PLoS ONE 10: e0127502. doi:10.1371/journal.pone.0127502

Morais, R. et al. 2015: EUA’s Open Access checklist for universities: a practical guide on implementation. Brussels: European University Association (EUA). http://eua.be/Libraries/Publications_homepage_list/Open_access_report_v3.sflb.ashx

Perez-Riverol, Y. et al. 2015: Making proteomics data accessible and reusable: current state of proteomics databases and repositories. Proteomics 15: 930-949. doi:10.1002/pmic.201400302

Rosenzweig, M. & A.E. Schnitzer 2015: An initiative to address name ambiguity. Implementing ORCID at a large academic institution. College & Research Libraries News 76: 260–264. http://crln.acrl.org/content/76/5/260

Starr, J. et al. 2015: Achieving human and machine accessibility of cited data in scholarly publications. PeerJ Computer Science 1: e1. doi:10.7717/peerj-cs.1

Vayena, E. et al. 2015: Ethical challenges of big data in public health. PLoS Computational Biology 11: e1003904. doi:10.1371/journal.pcbi.1003904

Zhang, H., M. Boock & A. Wirth 2015: It takes more than a mandate: factors that contribute to increased rates of article deposit to an institutional repository. Journal of Librarianship and Scholarly Communication 3: eP1208. doi:10.7710/2162-3309.1208

Impressum

Der Helmholtz Open Science Newsletter wird vom Helmholtz Open Science Koordinationsbüro herausgegeben.

Redaktion: Dr. Christoph Bruch, Heinz Pampel, Dr. Paul Schultze-Motel und Paul Vierkant

Kontakt: open-access@helmholtz.de

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