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Die Ausgaben 1-40 des Newsletters finden Sie im Archiv.

Helmholtz Open Access Newsletter vom 17.09.2012

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

dies ist der 41. Helmholtz Open Access Newsletter, herausgegeben vom Helmholtz Open Access Koordinationsbüro. In diesem Newsletter geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Access.

Sie finden den aktuellen Newsletter und das Archiv auf der Website des Helmholtz Open Access Koordinationsbüros.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Newsletter an Interessierte weiterleiten.

Helmholtz-Zentren erleichtern das Open-Access-Publizieren mit Copernicus Publications

Um den Open-Access-Gedanken in der Wissenschaft noch stärker zu fördern, haben bisher sechs Helmholtz-Zentren einen Vertrag mit dem Verlag Copernicus Publications unterzeichnet. Den Urhebern wissenschaftlicher Beiträge wird dadurch das Publizieren in den Open-Access-Kanälen erleichtert. Denn künftig werden die Publikationsgebühren, die bei der Veröffentlichung in den Zeitschriften des Open-Access-Verlages für die Autoren anfallen, zentral abgerechnet.

Ein Ziel der Helmholtz-Gemeinschaft ist es, Open Access zu fördern. Dazu gehört es, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Umgang mit Publikationsgebühren zu erleichtern. „Wir freuen uns sehr über das Signal der Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft, Open Access ganz direkt zu fördern und ihren Autorinnen und Autoren die Hürde der Publikationskosten zu nehmen. Es ist ein gutes Zeichen, dass sich immer mehr ihrer Zentren für diesen Weg entscheiden, “ erklärt Martin Rasmussen, Geschäftsführender Direktor von Copernicus Publications. „Das trägt in hohem Maße zu einer steigenden Akzeptanz von Open Access bei.“

Mit 28 von Experten begutachteten Fachzeitschriften und 14 wissenschaftlichen Diskussionsforen ist Copernicus Publications der weltweit größte Open-Access-Verlag im Bereich der Geowissenschaften. Einige der Publikationen werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Helmholtz-Gemeinschaft herausgegeben.

Zur Pressemitteilung.

 

Prof. zur Hausen im wissenschaftlichen Beirat von PeerJ

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Harald zur Hausen, Nobelpreisträger für Medizin und früherer Vorsitzender und wissenschaftliches Mitglied des Stiftungsvorstandes des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in der Helmholtz-Gemeinschaft ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der im Juni 2012 neu gegründeten Open-Access-Zeitschrift PeerJ. Er unterstützt damit einen neuen Ansatz, wissenschaftliche Publikationen aus Medizin und Biowissenschaften allen Interessierten verfügbar zu machen.

Mitbegründer und Verleger von PeerJ ist Peter Binfield, der bis vor kurzem Verleger der erfolgreichen Open-Access-Zeitschrift PLoS ONE war. Die neue Zeitschrift PeerJ verfolgt ein neuartiges Finanzierungsmodell: wissenschaftliche Autorinnen und Autoren können gegen Zahlung einer einmaligen Gebühr eine lebenslange Mitgliedschaft erwerben, die ihnen die Veröffentlichung qualitätsgesicherter Publikationen in der Zeitschrift erlaubt. Im Gegenzug akzeptieren die Mitglieder die Übernahme von Gutachterdiensten für die Zeitschrift. Seit August können Manuskripte bei PeerJ eingereicht werden, die ersten Publikationen sollen Ende 2012 erscheinen.

 

EU-Kommission setzt auf Open Access

In einer gemeinsamen Presseerklärung am 17. Juli 2012 stellten die beiden EU-Kommissarinnen Neelie Kroes (Digitale Agenda) und Máire Geoghegan-Quinn (Forschung, Innovation und Wissenschaft) ein Kommuniqué an das Europäische Parlament und eine Empfehlung an die EU-Mitgliedsstaaten zur dauerhaften und offenen Zugänglichkeit von wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsdaten vor. Ziel ist eine umfassende Verankerung von Open Access im Europäischen Forschungsraum. Dies soll durch eine Ergänzung der Förderrichtlinien für das kommende Forschungsrahmenprogramm HORIZON 2020 erreicht werden: alle Publikationen, die im Rahmen von HORIZON 2020 erscheinen, sollen in Open-Access-Zeitschriften veröffentlicht oder nach einer Frist von sechs bis maximal zwölf Monaten auf einem Repositorium zugänglich gemacht werden. Eventuell entstehende Publikationsgebühren bei der Veröffentlichung in Open-Access-Zeitschriften werden übernommen. Die Realisierung dieser Pläne bedarf einer gesetzlichen Grundlage. Das Gesetzgebungsverfahren für HORIZON 2020 läuft derzeit im Europäischen Parlament.

Zusätzlich empfiehlt die Kommission den Mitgliedstaaten die deutliche Förderung von Open Access. Ziel der Kommission ist es, dass 2016 60 % der Publikationen, die im Rahmen der öffentlich geförderten Forschung in Europa entstehen, ohne Barrieren zugänglich sind.

 

Open Access in Großbritannien

Im Juni 2012 wurde der von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Finch Report der „Working Group on Expanding Access to Published Research Findings“ unter Leitung der Vorsitzenden Dame Janet Finch veröffentlicht. Die Arbeitsgruppe empfiehlt in ihrem Bericht, dass wissenschaftliche Veröffentlichungen, die aus mit Steuergeldern finanzierten Forschungsprojekten hervorgehen, ohne Wartefrist sofort für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Der Report unterbreitet Vorschläge, wie dieser Übergang zu fast ausschließlichem Open Access Publizieren möglichst geordnet, innovativ und mit geringen Risiken für alle Beteiligten gestaltet werden kann. Dieser Prozess soll bis zum Jahr 2014 abgeschlossen sein.

Der Wellcome Trust kündigte in einer Pressemitteilung eine Verschärfung seiner Open Access Richtlinie von 2006 an, die eine Veröffentlichung von geförderten Forschungsergebnisse in UK PubMed Central innerhalb von sechs Monaten nach Erscheinen vorsieht. Bisher werden nur 55 % der geförderten Forschungsergebnisse nach den Vorgaben der Richtlinie zugänglich gemacht. Ab 2013 fordert der Wellcome Trust zudem, dass Veröffentlichungen, die durch Open-Access-Gebühren finanziert werden, vollständig für alle Arten der Nachnutzung, auch kommerzieller Art publiziert werden. Der Wellcome Trust ist überzeugt, dass der volle Nutzen von Forschungsergebnissen und dessen wirtschaftlicher Vorteil nur erzielt werden kann, wenn diese Informationen ohne Einschränkungen zur Nutzung zur Verfügung stehen.

Im Juli 2012 haben die Research Councils UK (RCUK), die Dachorganisation der britischen Forschungsförderer, ihre aktualisierte Open-Access-Richtlinie veröffentlicht. Veröffentlichungen, die ab dem 1. April 2013 ganz oder teilweise durch die RCUK finanziert werden, müssen in Zeitschriften publiziert werden, die der RCUK Open Access Richtlinie entsprechen und einen Hinweis auf die Förderart und Informationen zur Zugänglichkeit enthalten. Ferner müssen die Zeitschriften über eine CC-BY-Lizenz und die Option „pay-to-publish“ verfügen. Die RCUK werden insbesondere Forschungseinrichtungen und Universitäten Fördergelder zur Verfügung stellen, die eine „pay-to-publish“ Option in ihren Einrichtungen unterstützen.

Anfang September 2012 kündigte die britische Regierung an, Open-Access-Publizieren mit einer Investition in Höhe von 10 Millionen Pfund in den kommenden Jahren zu unterstützen. Als Reaktion auf die Empfehlungen des Finch Reports sollen die 30 Universitäten gefördert werden, die den größten Teil an Forschungsergebnissen publizieren und die bereits eine Förderung durchs Research Council UK erhalten. Ziel der Maßnahme ist es Forschungsergebnisse direkt in wissenschaftlichen Zeitschriften zu publizieren in denen die Ergebnisse sofort und ohne Einschränkungen nutzbar sind. Damit verfolgt die Kampagne den goldenen Weg des Open Access. Der britische Wissenschaftsminister David Willetts erklärte, dass die Förderung den Universitäten helfen soll das Modell des Open-Access-Publizierens einzuführen und umzusetzen.

 

„Nullius in verba“: Royal Society empfiehlt offene Forschungsdaten

Im Juni 2012 veröffentlichte die Royal Society die Ergebnisse der Studie „Science as an open enterprise“. Getreu dem Motto der Royal Society „Nullius in verba“ – (verlass dich) auf die Worte von niemandem – wird darin für eine „intelligent openness“ beim Umgang mit Forschungsdaten als Grundlage des wissenschaftlichen Arbeitens plädiert: Forschungsdaten sollten leicht auffindbar, lesbar, bewertbar und wiederverwendbar sein um so einen größtmöglichen Nutzen für die Wissenschaft zu bieten.

Der Bericht der Arbeitsgruppe ist sehr gut recherchiert und enthält eine Fülle von Beispielen und Informationen. Unter anderem werden eine Reihe von Empfehlungen zum Umgang mit Forschungsdaten gegeben, die sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Universitäten und Forschungsinstitutionen, wissenschaftliche Gesellschaften, Forschungsförderer und die Politik richten. Als ein Ziel, das in greifbarer Nähe liegt, wird z. B. vorgeschlagen, dass Forschungsdaten, die einem Zeitschriftenartikel zugrunde liegen, über eine Datenbank öffentlich zugänglich gemacht und mit dem Artikel verbunden werden sollten: „We are now on the brink of an acheivable aim: for all science literature to be online, for all of the data to be online and for the two to be interoperable.“

Lesenswert ist dazu auch der folgende Kommentar von Prof. Geoffrey Boulton, einem der Koautoren und Sprecher der Arbeitsgruppe: Boulton, G. 2012: Open your minds and share your results. Nature 486: 441. doi:10.1038/486441a

 

Aktuelle SCOAP³-Entwicklungen

Nach der Entscheidung der SCOAP³-Beteiligten die Initiative voranzubringen wurden im Frühjahr 2012 klare Anforderungen für eine Ausschreibung entwickelt: Artikel, die durch SCOAP³ finanziert werden, müssen dauerhaft unter einer Open-Access-Lizenz zur Verfügung gestellt werden und die beteiligten Verlage senken parallel ihre Subskriptionsgebühren, um den Bibliotheken eine Umleitung von Subskriptionsgebühren zur Finanzierung von SCOAP³ zu ermöglichen. Die Details sind öffentlich zugänglich.

Als Ergebnis der Ausschreibung konnten 12 Zeitschriften von 7 Verlagen und damit die Mehrheit der hochwertigen begutachteten Veröffentlichungen auf dem Gebiet der Hochenergiephysik für eine Teilnahme an SCOAP³ identifiziert werden. Die SCOAP³-Prinzipien - die Qualität der Zeitschrift (gemessen am Impact Factor), die Qualität der erbrachten Leistungen (gemessen an der OA-Lizenz und den Ausgabeformaten) und der Preis je Einheit für die Veröffentlichung jedes Artikels - bildeten die Grundlage der Entscheidung.

SCOAP³ soll Anfang 2014 starten. Zur Zeit wird dazu einerseits die benötigte Verwaltungs-Struktur für das Konsortium entworfen, während andererseits mit den Verlagen konkrete Schritte für die Verringerung der Abo-Gebühren diskutiert werden. Parallel hat SCOAP³ in den letzten Monaten Zusagen von wichtigen Partnern in China und Japan erhalten. Für die unmittelbare Zukunft ist der Abschluss von Vereinbarungen zur Bildung der SCAOP³-Kollaboration zwischen allen Beteiligten geplant. Um auf nationaler Ebene den Anspruch auf eine Verringerung der Abo-Gebühren anmelden und durchsetzen zu können, wird bei CERN zeitnah eine zentrale Einrichtung aufgebaut, in der diese Ansprüche zunächst eingetragen und dann verbindlich gemacht werden.

Diese sowie weitere Informationen sind auch in einer neuen Reihe von FAQ zugänglich.

Dr. Martin Köhler (DESY)

Wiley Open Access ändert Zeitschriftenlizenz zu CC-BY

Wie der Verlag John Wiley & Sons, Inc. im August in einer Pressemitteilung ankündigte, sollen Zeitschriften aus dem 2011 gestarteten Wiley Open Access Programm künftig unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung“ (CC-BY) publiziert werden. Gegenüber der bisher von Wiley für seine Open-Access-Zeitschriften verwendeten Lizenz CC-BY-NC erlaubt die neue offenere Lizenz CC-BY nun auch die kommerzielle Verwendung der Inhalte und damit eine uneingeschränkte Nachnutzung, z. B. für Textmining.

Die CC-BY-Lizenz als eine der offensten zur Verfügung stehenden Creative-Commons-Lizenzen entspricht am besten der Open-Access-Definition der Budapest Open Access Initiative: „By ,open access' to this literature, we mean its free availability on the public internet, permitting any users to read, download, copy, distribute, print, search, or link to the full texts of these articles, crawl them for indexing, pass them as data to software, or use them for any other lawful purpose, without financial, legal, or technical barriers other than those inseparable from gaining access to the internet itself.“

 

Wissenschaftsrat veröffentlicht Empfehlungen zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland

Im Juli 2012 veröffentlichte der Wissenschaftsrat Empfehlungen zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland. Bei der Erarbeitung seiner Empfehlungen berücksichtigte der Wissenschaftsrat die im letzten Jahr veröffentlichten Empfehlungen der Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur (KII). Der Wissenschaftsrat spricht sich für die Zugänglichmachung wissenschaftlicher Publikationen und Forschungsdaten aus. Der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) empfiehlt er, „(d)ie Regeln guter wissenschaftlicher Praxis der (…) um die Aufforderung zur Sicherung des externen wissenschaftlichen Zugangs zu Forschungsdaten sowie um Regeln für den Umgang mit Digitalisaten und Forschungsdaten“ zu ergänzen. An die Wissenschaftler bzw. ihre Verbände richtet er die Empfehlung „(d)ie Erhebung und Publikation von Forschungsdaten (…) als eigenständige Forschungsleistung (anzuerkennen)“.

Der Wissenschaftsrat kommt außerdem zu dem Schluss, dass auch bei der Realisierung aller Einsparpotenziale eine Erhöhung der Investitionen in den Aufbau und den Betrieb der wissenschaftlichen Informationsversorgung notwendig ist. Zur Steuerung des Aufbaus der notwendigen Infrastrukturen schlägt der Wissenschaftsrat die Einrichtung eines „Rates für Informationsinfrastrukturen“ vor.

 

Reihe mit Webinaren zu Forschungsdaten wird fortgesetzt

Die erfolgreiche Reihe mit Helmholtz Open Access Webinaren zu Forschungsdaten wird fortgesetzt. Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft sind zur Teilnahme an den Präsentationen von Experten eingeladen und können im Livechat über das Internet diskutieren. Nach den Themen „persistente Identifikatoren“ und „DOI-Registrierung“ folgt am 14. und 18. September 2012 Dr. Ralf Floca vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit dem Vortrag „Medizinische Forschungsdaten - das Spannungsfeld zwischen Datenschutz und moderner Medizinforschung am Beispiel der Krebsforschung“.

Am 11. und 16. Oktober 2012 wird Dr. Zaven Akopov vom Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) über das Thema „Forschungsdaten in der Hochenergiephysik - Aufgaben der Bibliothek“ sprechen. Eine Anmeldung für die Webinare ist jeweils bis zum Tag vor der Veranstaltung möglich.

 

APARSEN-Workshop im Rahmen der Open-Access-Tage 2012

Unter dem Dach des EU-Projekts APARSEN - Alliance Permanent Access to the Records of Science in Europe Network - vernetzen 30 Institutionen aus ganz Europa ihre Forschungsaktivitäten, um ein Kompetenznetzwerk zur digitalen Langzeitarchivierung für Forschungsergebnissen aufzubauen, das in ein „long-lived Virtual Centre of Digital Preservation Excellence“ münden soll.

Ein Workshop unter dem Motto "Digitale Langzeitarchivierung von Forschungsergebnissen: Den Herausforderungen gemeinsam begegnen" verbindet die Vorstellung des Projekts mit drei Fachvorträgen von Projektmitgliedern zu den bearbeiteten Themen. Der Workshop findet am 27. September 2012 im Rahmen der Open-Access-Tage 2012 an der Universität Wien statt. Eine Teilnahme ist kostenlos. Das Programm zum Workshop findet sich auf der Website der Open-Access-Tage 2012.

DINI-/Helmholtz-Workshop: „Autorenidentifikation am Beispiel von ORCID“

Das Open Access Koordinationsbüro der Helmholtz-Gemeinschaft veranstaltet gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) und der Open Researcher & Contributor Identification Initiative (ORCID) am 15. Oktober 2012 einen Workshop, der den derzeitigen Stand und die zukünftigen Entwicklungen im Bereich der Autorenidentifkation zusammenfassen und gemeinsame Perspektiven diskutieren soll.

ORCID verfolgt das Ziel einen unabhängigen und offenen Standard zur Identifikation von wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren zu etablieren, welche die bestehenden Initiativen und Identifikationssysteme bündelt. Zu diesem Zwecke beabsichtigt ORCID die Schaffung eines dauerhaften und eindeutigen Identifikators, der eine verbindliche Zuordnung von Autorinnen und Autoren sowie weiteren Mitwirkenden ermöglichen soll.

Der Workshop findet im Auditorium des Jacob und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldung ist bis zum 24. September 2012 möglich.

Open Access Week 2012

Die internationale Open Access Week, eine Aktionswoche, die von wissenschaftlichen Institutionen weltweit zur Förderung des offenen Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen veranstaltet wird, findet in diesem Jahr vom 22. bis 28. Oktober statt. Das Helmholtz Open Access Koordinationsbüro ist mit zwei Veranstaltungen vertreten.

Podiumsdiskussion: Open Science - Chancen und Herausforderungen der digitalen Wissenschaft

Am 23. Oktober 2012 diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verlagswesen und Forschungsförderung über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in Forschung und Lehre.

Im Kern der Podiumsdiskussion steht die wachsende Forderung nach Open Science, die beispielsweise von der Europäischen Kommission erhoben wird. Thematisiert werden Themenfelder wie Open Access, Web 2.0 in der Wissenschaft und die dauerhafte Zugänglichkeit von Forschungsdaten.

Die Podiumsdiskussion wird veranstaltet vom Helmholtz Open Access Koordinationsbüro, dem Center für Digitale Systeme der Freien Universität Berlin sowie vom Computer- und Medienservice, der Universitätsbibliothek und dem Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin sowie . Veranstaltungsort ist das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin.

Open-Access-Webinar für Doktorandinnen und Doktoranden

Wie in den vergangenen Jahren wird das Helmholtz Open Access Koordinationsbüro am 24. und 26. Oktober 2012 unter dem Titel „Science is open: an introduction to open access“ ein Webinar zu den Grundlagen von Open Access anbieten. Doktorandinnen und Doktoranden aus allen Helmholtz-Zentren sind herzlich eingeladen sich von ihrem Schreibtisch aus über Open Access zu informieren und live über das Internet Fragen zu stellen.

Eine Anmeldung für das Webinar ist ab sofort möglich.

Literaturhinweise: Open Access

Björk, B.-C. & D. Solomon 2012: Open access versus subscription journals: a comparison of scientific impact. BMC Medicine 10: 73. doi:10.1186/1741-7015-10-73

Eppelin, A. et al. 2012: Umgang mit Open-Access-Publikationsgebühren – die Situation in Deutschland in 2010. GMS Medizin - Bibliothek - Information 12: Doc04. doi:10.3205/mbi000240

Gargouri, Y. et al. 2012: Green and gold open access percentages and growth, by discipline. 17th International Conference on Science and Technology Indicators (STI), Montreal, 5-8 September 2012. http://eprints.soton.ac.uk/340294/

Marquardt, W. 2012: Fairness und Ausgewogenheit im Urheberrecht. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.08.2012, S. N5. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/urheberrecht-in-der-wissenschaft-fuer-fairness-und-ausgewogenheit-11847247.html

 

Literaturhinweise: Forschungsdaten

Dallmeier-Tiessen, S. et al. 2012: Compilation of results on drivers and barriers and new opportunities. Opportunities for Data Exchange (ODE). http://www.alliancepermanentaccess.org/wp-content/uploads/downloads/2012/08/ODE-CompilationResultsDriversBarriersNewOpportunities1.pdf

Kotarski, R. et al. 2012: Report on best practices for citability of data and evolving roles in scholarly communication. Opportunities for Data Exchange (ODE). http://www.alliancepermanentaccess.org/wp-content/uploads/downloads/2012/08/ODE-ReportBestPracticesCitabilityDataEvolvingRolesScholarlyCommunication.pdf

Kotz, J. 2012: Bringing patient data into the open. SciBX: Science-Business eXchange 5 (25). doi:10.1038/scibx.2012.644

Palaiologk, A. et al. 2012: An activity-based costing model for long-term preservation and dissemination of digital research data: the case of DANS. International Journal on Digital Libraries 12: 195-214. doi:10.1007/s00799-012-0092-1

 

Impressum

Der Helmholtz Open Access Newsletter wird vom Helmholtz Open Access Koordinationsbüro herausgegeben.

Redaktion: Dr. Christoph Bruch, Kathrin Gitmans, Heinz Pampel und Dr. Paul Schultze-Motel

Kontakt: open-access@helmholtz.de

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