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Helmholtz Open Access Newsletter vom 04.04.2006 (Ausgabe 3)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

dies ist der dritte Helmholtz Open Access Newsletter, herausgegeben vom Helmholtz Open Access Project. In diesem Newsletter wollen wir Ihnen einen monatlichen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zum Thema Open Access geben.

Sie finden den aktuellen Newsletter und das Archiv jederzeit auf dem Portal "Helmholtz Open Access Projekt".

Wir freuen uns, wenn Sie diesen Newsletter an Interessierte in ihrem Zentrum weiterleiten.

Niederländisches Gericht stützt Creative Commons Lizenz

Ein niederländisches Gericht hat der Klage gegen ein Boulevardblatt wegen Urheberrechtsverletzung stattgegeben. Der Kläger hatte ein Foto seiner Tochter auf der Flickr-Website unter der Creative Commonslizenz (V. 2.0, by-nc-sa) veröffentlicht, das von dem Blatt ohne Genehmigung abgedruckt wurde. Im Wiederholgunsfall droht dem Blatt eine Geldstrafe.

 

Das Urteil ist zum einen bemerkenswert, weil es betont, dass der Nutzer eines Werks verpflichtet ist, sich über die Lizenzbedingungen kundig zu machen. Zum anderen reiht das Gericht die Creative Commons-Lizenz in die gängige Urheberrechts- und Lizenzpraxis ein.

 

C.Net http://news.com.com/2100-1030_3-6052292.html

 

(JK)

Open Access Bibliographie jetzt auch als HTML-Dokument online

Eine HTML Version der Open Access Bibliography: Liberating Scholarly Literature with E-Prints and Open Access Journals (OAB) ist jetzt online verfügbar. (http://www.digital-scholarship.com/oab/oab.htm).

 

Das HTML-Dokument wurde aus der Druckvorstufe erzeugt und kann gegenüber dieser kleine Abweichungen enthalten.

 

OAB enthält über 1300 englischsprachige Quellen zum Thema Open Access, die überwiegend zwischen 1999 und August 2004 veröffentlicht wurden. Etwa 78% der Zitate sind mit Verweisen auf die frei zugänglichen Dokumente versehen.

 

(JK)

A Librarian's guide to Institutional Repositories

Im Online-Journal eLucidate erschien kürzlich ein Artikel, der einen guten kurzen Überblick über die Einrichtung eines Institutional Repositorys an einer Bibliothek bietet. Leider ist eLucidate nicht offen Zugänglich, aber ein pre-print des Artikels befindet sich im Institutional Repository der Universität Loughborough.

 

Pickton, M. J. & Barwick, J. (2006) A Librarian's guide to Institutional Repositories. eLucidate 3 (2). Pre-print unter http://hdl.handle.net/2134/1122.

 

(JK)

Wenig Resonanz auf NIH IR Policy

Der Bericht des NIH zu seiner Open Access policy zeigt, dass weniger als vier Prozent der vom NIH geförderten Forscher ihre Veröffentlichungen über PubMed Central offen verfügbar machen. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass das NIH prüfen muss, die Zweitveröffentlichung über PubMed Central als Bedingung in die Förderrichtlinien aufzunehmen. Diese Einschätzung wurde auf der Konferenz Berlin 4 noch einmal bestätigt.

 

NIH Report: http://publicaccess.nih.gov/Final_Report_20060201.pdf

 

(JK)

Open Access Vorträge auf dem Bibliothekartag

Die Vorträge des Themenkreises 8: Verlage, Suchmaschinen und Bibliotheken

Teil 2: Open Access sind nun online: www.dini.de/veranstaltung/workshop/bibtag06/

 

Der Vortrag von F. Scholze "Goldene und grüne Strategie des Open Access - Übersicht und Vergleich" bietet sich zur Nachnutzung bei der Information zum grünen und goldenen Weg an. Ausgehend von gängigen Vorurteilen werden alle relevanten Punkte angesprochen.

L. Waaijer beeindruckte in "Open Access in den Niederlanden - Das Beispiel Cream of Science" mit imposanten Zahlen (über 23.000 Volltexte) und weitreichenden Plänen. Sein Motto: Andiamo!

Wer bezahlt?: Auf den Folien 23 ff. des Vortrags von U. Korwitz "Open Access: German Medical Science" wird das Geschäftsmodell dieser OA-Zeitschrift vorgestellt.

Rechtetransfer versus Lizenzierung ist eines der Themen die W. Horstmann in "Lizenzmodelle & Open Access" sehr verständlich erläutert.

 

(rab)

"It's data, stupid!"

Vom 29.-31. März fand in Golm bei Potsdam die 3. Folgekonferenz zur Berliner Erklärung statt (Berlin 4).

Drei Schwerpunkte sollten besonders hervorgehoben werden.

(1) Der Zugang zu Daten als Teil von Open Access spielte in fast allen Vorträgen (überraschenderweise auch besonders bei den "Humanities") eine herausragende Rolle.

(2) Open Access wird als integraler Bestandteil der Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Kommunikationsprozesses im Sinn einer Enhanced Science gesehen.

(3) Einige anregende Best Practice-Beispiele.

 

Sobald die Vorträge online verfügbar sind, werden wir in einer Sonderausgabe des Newsletters auf besonders interessante Beiträge hinweisen und diese kommentieren.

(rab)

1st European Workshop on the use of Digital Object Repository Systems

http://www.lib.uoa.gr/dorsdl/

21.09. 2006 in Alicante, Spanien

Organisiert wird der Workshop in Verbindung mit der 10. ECDL (European Conference On Research And Advanced Technology For Digital Libraries) - http://www.ecdl2006.org.

Europäische Entwickler und Nutzer von Digital Object Repository Systemen (DORS) in Digitalen Bibliotheken sollen zusammen gebracht werden. Dabei soll eine Vielzahl von praktischen Entwicklungsproblemen in Digitalen Bibliotheken aufgezeigt werden und wie, durch den Einsatz eines Digital Object Repository, dazu Lösungen erfolgen können.

Die Listen zu den Themen des Workshops, den technischen Aspekten und der im Interesse liegenden DORS und weiterer Systeme von Digitalen Bibliotheken finden Sie unter: http://www.lib.uoa.gr/dorsdl/

Interessierte Autoren sind angehalten ein Abstract in Englisch zu verfassen und dieses bis zum 30. 04. 2006 per E-Mail an dorsdl@lib.uoa.gr zu senden.

Bei der Gestaltung und im Programmausschuss des Workshops wirkt auch ein Mitglied der Helmholtz Gemeinschaft mit: Frau Dr. Ana Macario (amacario@awi-bremerhaven.de), Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung.

(ib)

Archiv

Die 1 Ausgabe des Newsletters vom 02.03. 2006 -

Die 2 Ausgabe des Newsletters vom 21.03. 2006 -

- finden Sie im Archiv.

 

 

Impressum

Der Helmholtz Open Access Newsletter wird herausgegeben durch das Helmholtz Open Access Projekt (http://helmholtz-oa.awi.de).

Redaktion: Dr. Jens Klump und Ines Böttcher.

Kontakt:

Falls Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten wollen, schreiben sie bitte an ines.boettcher@awi.de.

Copyright

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